Wie benutzt du dieses Tool?
- Bilder per Drag & Drop oder über den Auswahl-Button laden — JPG, PNG, WebP, AVIF, beliebig viele auf einmal
- Modus wählen: Pixel-Eingabe für exakte Maße, Prozent-Slider für relative Skalierung
- Optional ein Seitenverhältnis-Preset wählen (1:1, 4:5, 9:16, 16:9, 4:3, 3:2 oder Original)
- Ausgabeformat festlegen — JPG, PNG, WebP oder AVIF — und Qualität für lossy Formate justieren
- <em>Bilder skalieren</em> klicken; einzeln herunterladen oder bei mehreren als ZIP
Was macht das Tool?
Dieses Tool ändert die Pixelmaße eines Bildes — verkleinern oder vergrößern, einzeln oder als Stapel. Eingabe und Ausgabe sind JPG, PNG, WebP und AVIF. Skaliert wird über die Canvas-API direkt im Browser; nichts wird hochgeladen, gespeichert oder analysiert.
Skalieren ist nicht dasselbe wie Vergrößern mit Detailrekonstruktion. Wenn du ein 800-Pixel-Foto auf 3200 Pixel hochziehst, malt der Canvas zwischen den vorhandenen Pixeln plausible Übergänge — der Algorithmus erfindet keine Schärfe, die nicht da war. Für echte Detail-Rekonstruktion gibt es Bilder vergrößern mit einem KI-Upscaler.
Pixel oder Prozent — was nehme ich wann?
Pixel-Eingabe lohnt sich, wenn du ein konkretes Zielmaß kennst: 1920 × 1080 für ein Hero-Bild, 1080 × 1350 für einen Instagram-Feed-Post, 800 × 800 für ein Marketplace-Thumbnail. Du tippst die Breite, die Höhe rechnet das Tool aus dem Original-Seitenverhältnis aus.
Prozent-Slider ist schneller, wenn du mehrere Bilder gleichmäßig verkleinern willst, ohne pro Datei nachzudenken. 50 Prozent halbiert beide Seiten — aus 4000 × 3000 wird 2000 × 1500. Für E-Mail-Anhänge, Forum-Uploads und CMS-Vorbereitung ist das oft der direktere Weg.
Welche Bildgrößen brauchen Social-Media-Plattformen?
Die Aspect-Ratio-Presets im Tool decken die häufigsten Plattform-Vorgaben ab. Konkret:
| Plattform | Format | Pixelmaß | Verhältnis |
|---|---|---|---|
| Instagram-Feed (Portrait) | Empfohlen 2026 | 1080 × 1350 | 4:5 |
| Instagram-Feed (Square) | Klassisch | 1080 × 1080 | 1:1 |
| Instagram Stories / Reels | Vertikal-Vollbild | 1080 × 1920 | 9:16 |
| TikTok / YouTube Shorts | Vertikal-Vollbild | 1080 × 1920 | 9:16 |
| YouTube-Thumbnail | Standard | 1280 × 720 | 16:9 |
| Pinterest-Pin | Standard | 1000 × 1500 | 2:3 |
| Facebook / LinkedIn Link-Preview | Standard | 1200 × 630 | 1,91:1 |
| Twitter (X) Karte | Standard | 1200 × 675 | 16:9 |
Wähle das Preset, tippe die gewünschte Pixelbreite, und die Höhe folgt automatisch. Plattform-Algorithmen schneiden trotzdem manchmal nach, gerade bei Vollbild-Storys — exportiere im Zweifel etwas größer als die Vorgabe und lass die Plattform nicht selbst skalieren.
JPG, PNG, WebP, AVIF — welches Format passt wann?
JPG ist der Standard für Fotos ohne Transparenz. Maximale Browser- und CMS-Kompatibilität, lossy Kompression mit gut justierbarem Qualitäts-Slider. Für Druckvorlagen, klassische Web-Bilder und alles, wo Empfänger dein Format nicht mit Sicherheit unterstützen, bleibt JPG die sichere Wahl.
PNG ist verlustfrei und unterstützt Alpha-Transparenz. Pflicht für Screenshots mit klarer Schrift, für Logos, Icons und Illustrationen, und für alles, was später nochmal bearbeitet wird — jeder Re-Encode-Zyklus bleibt verlustfrei. Dateien sind bei Fotos meist deutlich größer als JPG.
WebP ist ein 2010 von Google eingeführtes Format mit lossy- und lossless-Modus, Transparenz und sehr guter Kompression. Im Schnitt 25 bis 35 Prozent kleiner als JPG bei gleicher Qualität, in praktisch jedem aktuellen Browser darstellbar (über 97 Prozent globale Reichweite). Für Web-Bilder die beste Kompromiss-Wahl.
AVIF stammt aus dem AV1-Video-Codec, gibt es seit 2019 und drückt nochmal 20 bis 30 Prozent gegenüber WebP. Unterstützt HDR und 12-Bit-Farbtiefe. Browser-Reichweite liegt bei rund 95 Prozent, das Encoding ist deutlich rechenintensiver. Falls dein Browser AVIF nicht erzeugen kann, fällt dieses Tool automatisch auf WebP zurück und meldet das im Status.
Was unterscheidet dieses Tool?
A. Was alle Konkurrenten können:
- Ein Bild hochladen, Pixelmaße eingeben, herunterladen
- Seitenverhältnis-Sperre toggle
- JPG- und PNG-Output
- Quality-Slider für lossy Formate
- Drag & Drop
B. Worin sich dieses Tool hebt:
- Pure-client per Default — kein Server, kein Account, kein Tageslimit. Der Konkurrenz-Standard ist Server-Upload mit Free-Tier-Limit; nur eine Handvoll Tools (Squoosh, BIRME, ResizePixel) arbeitet überhaupt lokal.
- AVIF-Output mit automatischem Fallback — Browser ohne AVIF-Encoder bekommen WebP, ohne dass der Nutzer das vorher prüfen muss. Konkurrenten bieten AVIF entweder gar nicht an oder werfen einen kryptischen Fehler.
- Aspect-Ratio-Presets für die acht relevanten Social-Media-Formate — Ein Klick statt Pixel-Recherche. Adobe Express hat das, die meisten anderen nicht.
- Bulk-Modus mit ZIP-Download — Mehrere Bilder in einem Rutsch, gleiche Settings, ein Klick zum Archiv. BIRME kann das, der Rest des Marktes liefert sequenzielle Einzel-Downloads.
- Live-Vorschau der Zielmaße vor dem Skalieren — du siehst sofort, was rauskommen würde, ohne erst auf Skalieren zu klicken.
C. Was dieses Tool bewusst NICHT macht:
- Kein Beschnitt, kein Crop-Editor — Größenänderung und Komposition sind getrennte Aufgaben
- Kein Wasserzeichen, kein Border, kein Filter — minimalistisch by design
- Kein KI-Upscaling für echte Detailrekonstruktion — siehe Bilder vergrößern
- Kein HEIC-Input — siehe HEIC zu JPG für die Vorab-Konvertierung
- Keine Cloud-Speicherung deiner Settings — privacy-first, jeder Aufruf startet sauber
Welche Probleme treten häufig auf?
Mein AVIF-Bild wird als WebP heruntergeladen. Dein Browser kann AVIF zwar anzeigen, aber nicht erzeugen. Safari unter macOS 13.3 / iOS 16.4 und älter, manche Android-Browser und einige Chromium-Forks fallen in diese Kategorie. Das Tool meldet das im Status; das WebP-Ergebnis ist trotzdem 25 bis 35 Prozent kleiner als ein JPG.
Die Skalierung dauert lange. Bei sehr großen Bildern (über 8000 Pixel Kantenlänge) braucht die Canvas-API Sekunden. Das Browser-Tab bleibt während der Verarbeitung reaktiv; bei AVIF-Output dauert es zusätzlich ein paar Sekunden, weil der AV1-Encoder rechenintensiv ist.
Das skalierte Bild sieht weicher aus als das Original. Beim Verkleinern ist das normal — der Browser nutzt einen hochwertigen Bicubic-Resampler, aber jede Skalierung verliert Schärfe. Wenn das Ergebnis zu unscharf wirkt: nutze den Bild-Format-Konverter zum verlustarmen Re-Encoden ohne Größenänderung, oder prüfe, ob deine Quelldatei nicht schon zweimal skaliert wurde.
Mein PNG hat plötzlich keinen transparenten Hintergrund mehr. Du hast als Ausgabeformat JPG oder AVIF gewählt — diese Formate können keine Transparenz speichern, und das Tool ersetzt sie durch weiß. Für transparente Hintergründe: PNG oder WebP wählen.
Datenschutz — alles bleibt im Browser
Die komplette Skalierung läuft in deinem Browser-Tab über die Canvas-API. Es gibt weder Upload, noch Server-Verarbeitung, noch Tracking. Du kannst diese Seite sogar offline nutzen, sobald sie einmal geladen wurde. Für sensible Bilder (Ausweis-Scans, medizinische Aufnahmen, interne Dokumente) ist das der entscheidende Vorteil gegenüber webbasierten Konvertern, die deine Datei zwingend hochladen müssen.
Welche Bild-Tools sind verwandt?
- Bilder vergrößern — KI-basiertes Upscaling mit Detailrekonstruktion bis 4×, ebenfalls lokal im Browser.
- Bild-Format-Konverter — Format-Wechsel ohne Größenänderung, mit WebP- und AVIF-Optionen plus dedizierten Tools pro Format-Paar.
- Hintergrund entfernen — Motiv freistellen, ohne Server-Upload.
- JPG zu PDF — Mehrere Bilder in ein einziges PDF bündeln.
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