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Läuft lokal · kein Upload

EXIF-Viewer

Sieh dir an, was wirklich in deinem Foto steckt — Kamera, Objektiv, GPS-Position, Aufnahmezeit, alles als durchsuchbarer Baum.

Foto hier ablegen

oder klicken · JPG, PNG, WebP, HEIC, TIFF · bis zu 50 Dateien

JPGJPEGPNGWEBPHEICHEIFTIFTIFF

Deine Datei verlässt nie deinen Browser. Auch nicht für die Karten-Anzeige — Koordinaten werden lokal an OpenStreetMap weitergegeben, nur wenn du „Karte anzeigen" klickst.

So funktioniert es

  1. 01

    Foto ablegen

    Drag & Drop oder Datei-Browser. JPG, PNG, WebP, HEIC und TIFF werden automatisch erkannt. Bis zu 50 Dateien pro Durchlauf.

  2. 02

    Baum durchsuchen

    Camera-Info als Stat-Grid oben, GPS-Karte auf Klick, alles andere als gruppierter Feld-Baum mit Live-Suche. Sensible Felder (GPS, Seriennummern) sind markiert.

  3. 03

    Exportieren

    JSON für Skripte, Markdown für Doku, CSV für die Bulk-Übersicht — direkt herunterladen oder per Klick in die Zwischenablage.

Datenschutz

Kein Server, kein Upload, keine Telemetrie. Die GPS-Karte wird erst bei explizitem Klick eingebunden und sendet ausschließlich die Koordinaten an OpenStreetMap. Die Bilddatei selbst verlässt nie deinen Browser-Tab.

Ein Foto trägt mehr Information mit sich, als die Pixel zeigen. Hersteller, Modell, Objektiv, Blende, ISO, exakte Sekunde der Aufnahme — und bei Smartphone-Fotos oft GPS-Koordinaten auf den Meter genau. Dieses Tool legt all das offen: zieh eine Datei in den Browser und du siehst die komplette Metadaten-Hierarchie aus EXIF, IPTC, XMP, GPS und Farbprofil als durchsuchbaren Baum. Die Datei verlässt dabei niemals deinen Browser-Tab.

01 — Anleitung

Wie benutzt du dieses Tool?

  1. Foto per Drag & Drop ablegen — JPG, PNG, WebP, HEIC oder TIFF, bis zu 50 Dateien gleichzeitig
  2. Camera-Info-Karte oben prüfen, dann den Feld-Baum durchsuchen oder GPS-Karte einblenden
  3. Bei Bedarf JSON, Markdown oder CSV exportieren — Bulk-Übersicht auch als Tabelle

Was sind EXIF-Daten und warum solltest du sie kennen?

EXIF steht für „Exchangeable Image File Format” und ist ein Standard, der digitale Fotos seit 1995 mit einer Schicht unsichtbarer Daten anreichert. Jedes Mal, wenn deine Kamera oder dein Smartphone auf den Auslöser drückt, wird neben den Pixeln auch eine Liste technischer Felder geschrieben: Hersteller, Modell, Objektiv, Brennweite, Blendenzahl, Verschlusszeit, ISO-Wert, Belichtungsmodus, Weißabgleich, Software-Version, Aufnahme- datum auf die Sekunde genau und — bei Geräten mit Ortung — die GPS-Position.

Das ist für Fotograf:innen praktisch: man kann später nachvollziehen, mit welchen Einstellungen ein bestimmtes Bild entstanden ist. Für journalistische Arbeit, Forensik und Faktenchecks ist es Gold wert: aus Aufnahmezeit, Sonnenstand und Geräte-Signatur lassen sich Manipulationen nachweisen oder Bilder verorten. Und für Datenschutz-Bewusste ist es ein Warnsignal: ein einzelnes geteiltes Selfie verrät bei aktivierter GPS- Funktion die exakte Adresse, von der aus es entstanden ist.

Welche Datenblöcke liest dieses Tool aus?

Moderne Foto-Dateien sind keine reinen Pixel-Container — sie kombinieren mehrere Metadaten-Standards in derselben Datei. Dieser Viewer trennt sie sauber:

  • EXIF: das klassische Kamera-Format. Hersteller, Modell, Objektiv, Aufnahme-Parameter, Orientierung, Vorschau-Bild.
  • GPS: ein eigener Sub-IFD-Block im EXIF-Bereich mit Breitengrad, Längengrad, Höhe, Richtung und GPS-Zeitstempel.
  • IPTC: das ältere Industriestandard-Format aus dem Foto-Journalismus. Headline, Caption, Stichwörter, Copyright, Urheber.
  • XMP: Adobes XML-basierter Nachfolger von IPTC. Erweiterbar mit Namespaces (dc:, photoshop:, lr:, …) für Bildbearbeitungs- Workflows.
  • ICC-Farbprofil: beschreibt den Farbraum (sRGB, Adobe RGB, P3) und legt fest, wie Pixel-Werte in tatsächliche Farben übersetzt werden.
  • MakerNote: ein Hersteller-spezifischer Container, in dem Canon, Nikon, Sony, Fujifilm und andere proprietäre Felder ablegen — oft die spannendsten Daten überhaupt, etwa exakte Sensor-Temperatur oder Auslöser-Zählung.

Der Baum zeigt jede Gruppe einzeln, mit Live-Suche, sensible Felder wie GPS und Seriennummern sind als „sensibel” markiert.

Warum lokal im Browser statt Online-Service?

Es gibt viele kostenlose EXIF-Viewer im Netz. Fast alle haben ein gemeinsames Problem: du musst dein Foto erst hochladen. Bei Fotos mit GPS-Koordinaten, Urheber-Angaben oder unveröffentlichten redaktionellen Inhalten ist das ein paradoxer Vorgang — gerade weil du wissen willst, welche sensiblen Daten in der Datei stecken, gibst du sie unbeabsichtigt an einen fremden Server weiter.

Dieser Viewer macht das anders: Sobald die Seite geladen ist, läuft die gesamte Verarbeitung in deinem Browser über Web-Standards (File API, ArrayBuffer, DataView). Du kannst das Netzwerk-Panel der Entwicklerwerkzeuge öffnen und beobachten: keine Datei verlässt deinen Computer. Selbst die optionale OpenStreetMap-Karte für GPS-Koordinaten wird erst geladen, wenn du sie aktiv anforderst — und auch dann werden nur Längen-/Breitengrad übermittelt, nicht das Bild.

Wann brauchst du einen EXIF-Viewer?

Vier typische Anwendungsfälle:

  1. Foto-Forensik & Fact-Checking: Journalist:innen prüfen, ob ein geteiltes Bild wirklich aus der angegebenen Zeit und Region stammt. Kamera-Signatur und Aufnahmezeit decken Bearbeitungs-Spuren auf.
  2. Datenschutz-Audit vor dem Upload: Bevor du Fotos an Soziale Netzwerke, Reddit oder Online-Galerien schickst, kannst du sehen, welche personenbezogenen Daten mitgehen würden. Wenn du sie entfernen willst, nutze unseren Metadaten-Stripper.
  3. OSINT-Recherche: Bei öffentlich geteilten Bildern lassen sich oft Aufnahmezeit, Gerät und Ort rekonstruieren. Das hilft etwa bei Verifikations-Arbeit gegen Desinformation.
  4. Foto-Workflow-Debugging: Lightroom-, Capture-One- oder Photoshop-Nutzer:innen prüfen, welche Entwicklungs-Schritte als XMP in der Ausgabe-Datei stehen — und ob Stichwörter, Copyright und Sprachstil-Felder korrekt durchgereicht wurden.

Was das Tool ehrlicherweise NICHT tut

  • Es entfernt keine Metadaten — das ist die explizite Aufgabe unseres Schwester-Tools Metadaten entfernen. Der Viewer hier ist nur lesend.
  • Es schreibt keine Felder zurück — wer EXIF editieren will, braucht einen dedizierten Editor (ExifTool auf der Kommandozeile etwa).
  • Es analysiert keine in Pixel-Daten eingebetteten Watermarks oder Steganografie — das sind separate Forschungsfelder mit eigenen Werkzeugen.
  • Es interpretiert keine Hersteller-eigenen MakerNote-Felder vollständig — einige Felder erscheinen als rohe Hex-Werte, weil ihre Bedeutung proprietär und nicht öffentlich dokumentiert ist.

Welche Bild-Tools sind verwandt?

Weitere Tools aus dem kittokit-Ökosystem, die in denselben Workflow passen:

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