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ZEIT-TOOL

Arbeitstage-Rechner — Bundesland-genau, mit Brückentagen

Wie viele Arbeitstage hat dieser Zeitraum in deinem Bundesland? Inklusive Brückentage-Hebel und Home-Office-Pauschalen-Check — Eingaben bleiben im Browser.

Datums-Eingaben bleiben in deinem Browser · keine Server-Anfrage · keine Cookies

Land
Arbeitswoche

Urlaub, Krankheit, Fortbildung — wird von den Arbeitstagen abgezogen.

Wochenend-Arbeit oder Feiertags-Schichten — wird zu den Arbeitstagen addiert.

Vom 01. Januar 2026 bis 31. Dezember 2026

252 Arbeitstage
104 Wochenend-Tage
12 Feiertage
365 Kalendertage

So funktioniert es

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Die meisten Online-Arbeitstage-Rechner kennen nur ein generisches Deutschland-Profil — Reformationstag in Berlin, Allerheiligen in Bremen, beides falsch. Dieser Rechner trennt 16 deutsche Bundesländer, 9 österreichische Bundesländer und 26 Schweizer Kantone und ergänzt einen Brückentage-Detektor, einen Home-Office-Pauschalen-Modus nach §4 Abs. 5 Nr. 6c EStG und eine Wochentag-genaue Teilzeit-Konfiguration.

01 — Anleitung

Wie benutzt du dieses Tool?

  1. Von-Datum und Bis-Datum auswählen — Schnellwahl-Buttons für Quartale und das Jahr 2026 stehen bereit.
  2. Land und Region wählen: 16 deutsche Bundesländer, 9 österreichische Bundesländer oder 26 Schweizer Kantone.
  3. Arbeitswochen-Modus wählen: Mo–Fr klassisch, Mo–Sa für Gewerbe oder Individuell für 4-Tage-Woche und Teilzeit mit freier Wochentag-Auswahl.
  4. Tage abziehen (Urlaub, Krankheit) oder hinzufügen (Wochenend-Schichten) für die Netto-Arbeitstage.
  5. Optionale Sektionen einblenden: Brückentage-Detektor mit Hebel-Quote, Home-Office-Pauschale mit 210-Tage-Cap und iCal-Subscribe-URL für deine Region.

Warum lohnt sich ein Arbeitstage-Rechner mit Bundesland-Granularität?

Die meisten kostenlosen Online-Rechner für Arbeitstage operieren mit einer generischen Deutschland-Annahme — zwölf Feiertage pro Jahr, gleichmäßig über die Bundesländer verteilt. Das stimmt selten. Bayern hat 13 statutory Feiertage, Berlin 10, Hessen 9. Wer als HR-Mitarbeiter, Projektleiter oder Selbständige einen Stunden-Plan für ein Quartal aufstellt und mit generischer Tabelle rechnet, fehlt am Ende zwei bis drei Arbeitstage. Der Effekt summiert sich über das Jahr zu spürbaren Bilanzlücken.

Dieser Rechner trennt nach Bundesland und nach Kanton — Reformationstag nur in den neun nördlichen Bundesländern, Allerheiligen nur in den fünf katholischen, Heilige Drei Könige nur in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. Dazu kommen vier Differenzierungs-Features, die sonst kein einzelnes Tool kombiniert: ein Brückentage-Detektor mit Hebel-Quote, ein Home-Office-Pauschalen-Modus nach §4 Abs. 5 Nr. 6c EStG, eine freie Wochentag-Auswahl für 4-Tage-Wochen und Teilzeit, und eine ICS-Export-Funktion für jede Region.

Wie wird die Anzahl der Arbeitstage in einem Zeitraum berechnet?

Die Grundformel ist einfach: Alle Kalendertage zwischen Von- und Bis-Datum (inklusive) durchgehen, jeden Tag prüfen, ob es ein Werktag ist (kein Samstag, kein Sonntag, kein Feiertag), und zählen. Was die Sache praktisch herausfordernd macht, sind die Detail-Fragen: Welcher Wochentag-Modus gilt? Welche Region? Welche Feiertage fallen 2026 auf einen Samstag und „verfallen” damit? Sind Urlaubstage abzuziehen oder gibt es zusätzliche Wochenend-Schichten?

Der Rechner geht den Zeitraum Tag-für-Tag durch und klassifiziert jeden in eine von drei Kategorien: Werktag, Wochenend-Tag, Feiertag. Werktage werden gezählt, Wochenend-Tage separat ausgegeben, Feiertage in einer eigenen Liste mit Datum, Name und Wochentag. Aus den Werktagen werden die manuell eingegebenen Urlaubstage abgezogen und Wochenend-Schichten addiert. Das Ergebnis sind die Netto-Arbeitstage — die Zahl, die in einem realistischen Personalplan oder einer Honorar-Rechnung steht.

Welche Feiertage gelten in welchem deutschen Bundesland?

Der Bund regelt nur drei Feiertage einheitlich: Neujahr, Tag der Arbeit, Tag der Deutschen Einheit, plus die Oster- und Weihnachts-Feste. Alle anderen sind Ländersache nach den jeweiligen Feiertags-Gesetzen.

Reformationstag (31. Oktober) — gesetzlich in neun Ländern: Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen. Die nördlichen, evangelisch geprägten Länder. In Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland und in Berlin: normaler Werktag.

Allerheiligen (1. November) — gesetzlich in fünf Ländern: Baden-Württemberg, Bayern, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland. Die katholisch geprägten Länder. In Berlin und Hessen weder Reformationstag noch Allerheiligen — Berlin liegt 2026 deutlich unter dem deutschen Durchschnitt an gesetzlichen Feiertagen.

Heilige Drei Könige (6. Januar) — gesetzlich in drei Ländern: Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt. Der einzige bundesländer-genaue Feiertag im Januar.

Fronleichnam (60 Tage nach Ostern) — gesetzlich in sechs Ländern: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland. In Sachsen und Thüringen gilt es nur in katholischen Gemeinden (der Rechner setzt es vorsichtshalber nicht statewide, weil die Quellen für „katholische Gemeinden” lokal variieren).

Mariä Himmelfahrt (15. August) — bundesweit gesetzlich nur im Saarland. In Bayern nur in katholisch geprägten Gemeinden (Mehrheits-Konfession), also für mehr als 50 % der Einwohner — der Rechner setzt es konservativ nur in Bayern und Saarland.

Buß- und Bettag (Mittwoch vor 23. November) — nur in Sachsen statewide. War bis 1994 bundesweit, wurde dann zur Pflegeversicherungs-Finanzierung abgeschafft, Sachsen behielt ihn als Kompensation.

Internationaler Frauentag (8. März) — nur in Berlin (seit 2019) und Mecklenburg-Vorpommern (seit 2023).

Weltkindertag (20. September) — nur in Thüringen (seit 2019).

Was sind Brückentage und wie viele bringt das Jahr 2026?

Ein Brückentag ist ein Werktag, der zwischen einem gesetzlichen Feiertag und einem Wochenende liegt. Wer ihn als Urlaubstag einreicht, gewinnt mehr freie Tage als investiert — der „Hebel” beginnt bei 2× und kann bei optimaler Konstellation 5× erreichen. Beispiel klassischer Mai-Brückentag: 1. Mai (Tag der Arbeit) fällt 2026 auf einen Freitag. Der vorhergehende Donnerstag (30. April) als Urlaubstag verlängert das Wochenende um zwei Tage, plus den arbeitsfreien Freitag — das ergibt ein 4-Tage-Wochenende für 1 Urlaubstag, ein Hebel von 4×.

Das Jahr 2026 ist allerdings kein optimales Jahr für Brückentage. Fronleichnam fällt am 4. Juni 2026 auf einen Donnerstag — der Freitag (5. Juni) als Brückentag würde ein 4-Tage-Wochenende erzeugen. Aber Fronleichnam ist nur in den katholisch geprägten sechs Bundesländern (Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland) und in Österreich gesetzlich. Wer in Berlin, Hamburg oder Bremen lebt, sieht den Donnerstag als normalen Werktag — der Brückentag-Hebel ist dort 0.

Christi Himmelfahrt fällt 2026 auf den 14. Mai (Donnerstag) — bundesweit Feiertag. Der Freitag (15. Mai) als Urlaubstag ergibt überall in Deutschland und Österreich ein 4-Tage-Wochenende, ein Hebel von 4×. Das ist der wertvollste Brückentag des Jahres und wird in HR-Personal-Plänen regelmäßig überlastet.

Der Detektor zeigt für deinen gewählten Zeitraum und deine Region alle Brückentag-Kandidaten mit dem konkreten Datum, den umliegenden Feiertagen und der Anzahl freier Tage, die du gewinnst. Plus die Gesamt-Hebel-Quote: Wenn du alle vorgeschlagenen Brückentage nimmst, X Urlaubstage werden zu Y freien Tagen.

Wie funktioniert die Home-Office-Pauschale ab 2026?

Die Home-Office-Pauschale ist in §4 Abs. 5 Nr. 6c EStG verankert und seit 2023 dauerhaft. Aktuelle Regelung (Stand 2026): Pro Kalendertag, an dem die berufliche Tätigkeit überwiegend in der Wohnung ausgeübt wurde und keine erste Tätigkeitsstätte aufgesucht wurde, sind 6 € als Werbungskosten oder Betriebsausgaben absetzbar — maximal 210 Tage pro Jahr, also höchstens 1 260 €.

Wichtig: Der „Cap” von 210 Tagen ist hart. Wer 220 Home-Office-Tage einträgt, bekommt trotzdem nur 210 × 6 € = 1 260 € — die zehn überschüssigen Tage erzeugen keine zusätzliche Pauschale. Sie dürfen aber im Kalender stehen, als Nachweis für eventuelle Rückfragen des Finanzamts.

Ab 2026 verlangen viele Finanzämter einen detaillierten Tages-Kalender als Nachweis. Die alte „über die Daumen geschätzt”-Praxis wird zunehmend abgelehnt. Der Rechner ist genau dafür gemacht: Du gibst die Anzahl Home-Office-Tage ein, der Rechner zeigt sofort die anrechenbaren Tage (höchstens 210), den €-Betrag und eine Rust-Error-Warnung wenn du über die Grenze gehst.

Was der Rechner NICHT macht: Er ersetzt keinen Steuerberater. Die Pauschale ist nicht parallel zur Werbungskosten-Pauschale (1 230 €) bei Arbeitnehmern, sondern wird mit dieser verrechnet. Bei mehreren Tätigkeiten greift sie nicht doppelt. Wer Pendlerpauschale parallel ansetzt, muss die Tage trennen. Diese Detail-Fragen gehören in einen Steuer-Termin, nicht in ein Browser-Tool.

Was ist die freie Wochentag-Auswahl und wer braucht sie?

Die meisten Arbeitstage-Rechner kennen nur zwei Modi: 5-Tage-Woche (Mo–Fr) oder 6-Tage-Woche (Mo–Sa). Realität sieht anders aus. Laut Hans-Böckler-Stiftung machen 2026 noch 70 % der Pilot-Companies aus dem 4-Tage-Woche-Experiment 2023 weiter, weitere 22 % im Hybrid-Modell. Etwa 30 % des deutschen Arbeitsmarkts arbeitet teilzeit, viele davon mit ungleichmäßig verteilten Wochentagen — Mo/Di/Do/Fr ist eine typische Konstellation für Eltern mit Kita-Mittwoch.

Im Modus „Individuell” wählst du deine Arbeitstage durch Klick auf die einzelnen Wochentage frei. Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So lassen sich separat aktivieren oder deaktivieren — auch nicht-zusammenhängend. Beispiele:

  • 3-Tage-Woche Mo/Di/Do für Selbständige mit reduzierter Auslastung.
  • 4-Tage-Woche Di–Fr mit freiem Montag (klassische 4-Tage-Woche).
  • 5-Tage-Woche So–Do für medizinisches Personal mit Wochenend-Bereitschaft (Sa frei).
  • 2-Tage-Woche Mo/Mi für Werkverträge in halber Auslastung.

Die Berechnung läuft danach genauso wie bei der Standard-Konfiguration — nur dass die ausgewählten Wochentage als Werktage zählen und die nicht-ausgewählten als „Wochenend-äquivalent”. Feiertage werden weiterhin region-spezifisch erkannt und reduzieren die Arbeitstage, falls sie auf einen aktivierten Tag fallen.

Welche Feiertage gelten in Österreich und der Schweiz?

Österreich unterscheidet 13 bundesweite Feiertage (§7 Abs. 2 ARG). Im Gegensatz zu Deutschland ist Karfreitag in Österreich seit dem EuGH-Urteil 2019 kein bundesweiter Feiertag mehr — er gilt nur noch für Mitglieder evangelischer Kirchen als individueller Urlaubsanspruch. Der Rechner zählt ihn deshalb in Österreich nicht als statutory Feiertag. Heilige Drei Könige, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen und Mariä Empfängnis sind alle bundesweit gesetzlich — Österreich ist katholisch geprägt einheitlich. Der Staatsfeiertag am 26. Oktober kommt hinzu.

Die Schweiz ist deutlich heterogener — die Kantone regeln Ruhetage in eigener Kompetenz (Art. 110 Bundesverfassung). Nur die Bundesfeier am 1. August und Neujahr sind eidgenössisch. Der Rest ist Kantons-Sache: Berchtoldstag (2. Januar) nur in 12 Kantonen, Josefstag (19. März) in 9 Kantonen, Auffahrt (= Christi Himmelfahrt) in allen, Allerheiligen nur in katholischen Kantonen. Der eidgenössische Bettag im September ist ein Sonntag und damit ohnehin arbeitsfrei.

Wichtig für Pendler: Wer in Konstanz lebt und in Schaffhausen arbeitet, hat zwei verschiedene Feiertags-Profile. Der Rechner bildet jede Region separat ab — wechsle die Region, um beide Sichten zu vergleichen.

Der iCal-Export erzeugt eine ICS-Datei nach RFC 5545 — ein international standardisiertes Format für Kalender-Daten. Die Datei enthält pro Feiertag einen VEVENT mit Datum (DTSTART/DTEND), Name (SUMMARY) und einer eindeutigen ID (UID), die Doppel-Importe verhindert. Die Generierung läuft komplett im Browser; nichts wird hochgeladen, kein Tracking, keine Cookies.

Im Tool gibt es zwei Optionen: Ein Download-Button erzeugt die ICS-Datei lokal und lässt sich direkt in Google Calendar, Apple Calendar, Outlook und Thunderbird importieren — ein einmaliger Vorgang. Daneben wird eine Subscribe-URL angezeigt, die auf eine künftige statisch generierte ICS-Endpoint pro Region zeigt; das ermöglicht echte Subscriptions, die sich automatisch aktualisieren, wenn neue Jahres-Feiertage hinzukommen.

Anwendungs-Beispiel: Im Outlook 365 öffnest du „Kalender öffnen” → „Vom Internet” → fügst die Subscribe-URL ein → bekommst eine separate Kalender-Schicht mit allen Feiertagen deiner Region, sichtbar parallel zum persönlichen Kalender. Apple Calendar funktioniert analog über „Datei → Neues Kalenderabonnement”. Google Calendar braucht den „Per URL hinzufügen”-Schritt in den Einstellungen.

Welche verwandten Tools gibt es?

  • Altersrechner — BGB-§188-konforme Berechnung von Jahren, Monaten und Tagen seit einem Datum. Praktisch ergänzend, wenn du den Arbeitsbeginn als Stichtag setzen möchtest.
  • Mondphasen-Rechner — Mondphase und Beleuchtungsgrad für ein Datum. Schöner Begleiter für Terminplanung von Foto- oder Outdoor-Projekten.
  • Unix-Timestamp-Konverter — Datum und Uhrzeit in Unix-Timestamps umrechnen, hilfreich für Datenbank-Filter rund um Arbeitszeit-Daten.
  • Zeitzonen-Rechner — Uhrzeiten zwischen Zeitzonen konvertieren, wichtig für internationale Teams mit DE/AT/CH-Standorten.
  • Tilgungsplan-Rechner — Monatsraten und Restschuld für Kredite — passt zur Monats-Aufschlüsselung dieses Rechners, wenn du Cashflow plant.

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