Wie benutzt du dieses Tool?
- Seitenverhältnis oder Plattform-Größe wählen, das geht schon vor der Bildauswahl
- Bild ablegen oder über den Datei-Browser auswählen, bis 50 MB
- Rahmen ziehen, an den acht Griffen die Größe ändern, oder die Pixelwerte eintippen
- Format wählen: PNG verlustfrei, JPG oder WebP mit Qualitätsregler
- Herunterladen, in der Auflösung des Ausschnitts, ohne Kamera- und Standortdaten
Warum die Bedienelemente vor dem Bild stehen
Bei fast allen Zuschneide-Werkzeugen im Netz siehst du zuerst eine leere Ablagefläche. Ob das Ding überhaupt 4:5 kennt, ob es dir eine Pixelzahl verrät, ob es das Bewerbungsformat hat, erfährst du erst, nachdem dein Foto auf einem fremden Server liegt. Das ist die falsche Reihenfolge.
Hier ist die komplette Bedienung von der ersten Sekunde an sichtbar: alle Seitenverhältnisse, alle Plattform-Größen, die vier Pixelfelder, die Formatwahl und die Hilfslinien. Du kannst durchklicken und entscheiden, ob das Werkzeug kann, was du brauchst, bevor du irgendetwas herausgibst. Und wenn du dich entscheidest, verlässt das Bild trotzdem den Tab nicht.
Wie du auf ein festes Seitenverhältnis zuschneidest
Du wählst das Verhältnis, bevor du ziehst. Danach rastet der Rahmen ein und lässt sich nur noch proportional ändern, an jedem der acht Griffe. Zur Wahl stehen 1:1, 4:3, 3:2, 16:9, 4:5, 3:4, 2:3, 9:16 und 35:45. Frei lässt jede Form zu, Original übernimmt das Verhältnis des geladenen Bildes.
Wer keine Proportion, sondern eine fertige Pixelzahl braucht, nimmt eine Größen-Vorgabe. Instagram Beitrag 1080 mal 1080, Hochformat 1080 mal 1350, Story 1080 mal 1920, YouTube Vorschaubild 1280 mal 720, YouTube Kanalbanner 2560 mal 1440, TikTok 1080 mal 1920, LinkedIn Banner 1584 mal 396, Facebook Titelbild 851 mal 315, X Header 1500 mal 500, Pinterest Pin 1000 mal 1500. Eine solche Vorgabe legt das Verhältnis und die Zielpixel gleichzeitig fest.
Ist der gezogene Ausschnitt kleiner als die Zielgröße, sagt das Werkzeug das vorher. Hochrechnen erfindet keine Schärfe, es verteilt vorhandene Pixel auf mehr Fläche. Lieber den Rahmen größer ziehen oder eine kleinere Vorgabe nehmen.
Was ist der Unterschied zwischen Zuschneiden und Verkleinern?
Zuschneiden entfernt Bereiche am Rand. Was übrig bleibt, bleibt Pixel für Pixel unverändert, das Bild wird nur kleiner, weil weniger davon da ist. Verkleinern dagegen behält den ganzen Inhalt und rechnet jeden Pixel auf ein neues Raster um. Dabei wird interpoliert, und feine Strukturen wie Haare, Text oder Ziegelmauern werden weicher.
Daraus folgt die Arbeitsteilung: Willst du den Bildausschnitt ändern, schneidest du zu. Willst du eine bestimmte Kantenlänge oder Dateigröße treffen, verkleinerst du. Ein 4000 mal 3000 Pixel großes Foto, das ein YouTube-Vorschaubild werden soll, braucht beides, erst 16:9, dann 1280 mal 720. Genau das macht die Plattform-Vorgabe hier in einem Schritt. Ohne Vorgabe bleibt der Ausschnitt in der Auflösung des Originals. Für reines Verkleinern gibt es eine eigene Seite, Bildgröße ändern.
Wie groß muss ein Bewerbungsfoto sein?
Das deutsche biometrische Passbild misst 35 mal 45 Millimeter. Das Verhältnis liegt als Vorgabe bereit, als Größen-Vorgabe entspricht es 827 mal 1063 Pixel, also 35 mal 45 Millimeter bei 600 dpi.
Die Vorgabe setzt Proportion und Pixelzahl, mehr nicht. Sie prüft nicht, ob die Kopfhöhe stimmt, ob der Blick geradeaus geht, ob der Hintergrund gleichmäßig ist. Über die Annahme eines Passbildes entscheidet die ausstellende Behörde, und dieses Werkzeug ersetzt für amtliche Dokumente keinen Fotografen. Für ein Bewerbungsfoto ohne amtliche Anforderung reicht die richtige Proportion meist aus.
Was beim Speichern passiert
Der Ausschnitt wird aus dem Originalbild geschnitten, nicht aus der verkleinerten Vorschau auf dem Schirm. Die gespeicherte Datei hat exakt die Pixelmaße des gewählten Bereichs. Schneiden allein kostet keine Schärfe, weil nichts umgerechnet wird.
Das Neuschreiben der Datei kostet etwas, aber nur bei JPG und WebP. JPG ist verlustbehaftet, jede Speicherung ist eine weitere Generation. PNG arbeitet verlustfrei und ist deshalb die Wahl, wenn das Bild später noch bearbeitet wird. Der Qualitätsregler erscheint nur bei JPG und WebP, bei PNG hätte er keine Wirkung.
Beim Speichern wird das Bild aus seinen Pixeln neu aufgebaut. Aufnahmeort, Aufnahmezeit, Kameramodell und das kleine eingebettete Vorschaubild überleben das nicht. Das eingebettete Vorschaubild ist dabei der Fall, an den kaum jemand denkt: Es trägt oft noch die unbearbeitete Fassung. Wer Metadaten löschen will, ohne zuzuschneiden, nimmt Metadaten entfernen.
Die Drehung aus den Kameradaten wird vorher ausgewertet. Ein hochkant aufgenommenes Telefonfoto steht deshalb aufrecht, und der Rahmen landet später an der Stelle, an der er auf dem Schirm lag.
Zuletzt aktualisiert: