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Dachfläche berechnen

Sieben Dachformen mit Live-Schnittzeichnung, kontext-sensitivem Verschnitt-Hinweis, optionalem PV-Output und DIN-18338-Aufmaß-Toggle für DIY und Handwerker.

Dachform

Sieben Formen: Sattel-, Walm-, Pult-, Flach-, Mansard-, Krüppelwalm- und Zeltdach.

Zwei gleich große Rechtecke. Sparrenlänge = halbe Breite / cos(Neigung).

BreiteNeigungFirst

Gebäudemaße

30°

Übliche Werte: Satteldach 30–45°, Pultdach 10–25°, Mansard 60–75°, Flachdach 0–7°.

Material

Ton- oder Beton-Pfannenziegel im typischen Format ~330 × 420 mm, ca. 10–15 Stk/m².

Aufmaß-Modus

Pauschal +5 % auf Dachfläche für Ortgang- und Traufüberstand. Keine Öffnungs-Abzüge — für DIY-Bestellungen ausreichend genau.

Abzüge (optional)

In Netto-Aufmaß-Modus werden Öffnungen > 0,5 m² abgezogen (VOB/C).

Verschnitt

Form-empfohlen: 5–10 %. Sattel/Pult einfach, Mansard/Walm hoch. 7,5 %

PV-Schätzung (optional)

Schätzt Modul-Anzahl, kWp und Jahresertrag. Konservativer Standard-Wert.

Ergebnis

Netto-Dachfläche 97,00
Bestell-Fläche (mit Verschnitt) 104,28
Sparrenlänge 4,62 m
Firsthöhe 2,31 m
Material-Bedarf 1.304 Stk — 4.693 geschätztes gewicht
Aufmaß-Details
  • Brutto-Fläche: 92,38 m²
  • Überstand-Pauschale (+5 %): + 4,62 m²

Berechnung ist eine Heimwerker-Schätzung. Verbindliches Aufmaß für Statik, GEG-Antrag oder Bauantrag durch eine Fachfirma. Tool ersetzt keinen Tragwerksplaner und keinen Energieberater.Wir übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit oder Richtigkeit der Ergebnisse.

So funktioniert es

  1. 01

    Text oder Code einfügen

    Füge deinen Inhalt in das Eingabefeld ein oder tippe direkt.

  2. 02

    Automatische Verarbeitung

    Das Tool verarbeitet den Inhalt sofort und zeigt das Ergebnis.

  3. 03

    Ergebnis kopieren

    Kopiere das Ergebnis mit einem Klick in die Zwischenablage.

Datenschutz

Alle Berechnungen laufen direkt in deinem Browser. Keine Daten werden auf Server übertragen.

Du planst eine neue Eindeckung, einen Anbau oder eine PV-Anlage und brauchst die Dachfläche schnell und plausibel. Genau dafür ist dieser Rechner. Er kennt die sieben dominierenden Dachformen im DACH-Raum, zeichnet jede Form live als Schnitt mit beschrifteter Breite und Neigung, schätzt Material-Bedarf für Ziegel, Schindeln und Dachpappe und liefert optional eine PV-Quick-Estimate. Der Aufmaß-Modus-Toggle unterscheidet Brutto-Heimwerker-Schätzung von Netto-Handwerker-Abrechnung nach VOB/C.

01 — Anleitung

Wie benutzt du dieses Tool?

  1. Wähle die Dachform: Sattel-, Walm-, Pult-, Flach-, Mansard-, Krüppelwalm- oder Zeltdach. Die Schnittzeichnung passt sich live an.
  2. Trage Grundriss-Länge und -Breite in Metern ein. Stelle die Dachneigung über den Slider ein — Default-Wert je nach Form (Sattel 30°, Mansard 60°, Flach 3°).
  3. Wähle den Aufmaß-Modus: Brutto-DIY (pauschal +5 % Überstand) oder Netto-Handwerker (Ortgang +30 cm, Trauf +20 cm, Öffnungs-Abzug > 0,5 m² nach VOB/C).
  4. Optional: Schornstein / Gaube / Dachfenster als Abzüge eintragen. Verschnitt-Slider 0–25 %, die Form-Empfehlung erscheint als Hinweis.
  5. Output: Brutto- und Netto-Dachfläche, Bestell-Fläche mit Verschnitt, Sparrenlänge, Firsthöhe, Material-Bedarf, optionale PV-Schätzung — als kopierbare Liste oder Aufmaß-PDF zum Ausdrucken.

Was macht dieser Rechner?

Der Dach-Fläche-Rechner liefert dir Brutto- und Netto-Dachfläche, Sparrenlänge, Firsthöhe, Material-Bedarf und optional eine PV-Anlagen-Quick-Estimate — alles in einem Schritt, alles im Browser, alles lokal ohne Server-Roundtrip. Er kennt die sieben dominierenden Dachformen im DACH-Raum: Sattel-, Walm-, Pult-, Flach-, Mansard-, Krüppelwalm- und Zeltdach. Jede Form bekommt eine eigene Live-Schnittzeichnung mit beschrifteten Breite, Neigung, First und (bei Mansard) Knick-Linie.

Fünf Differenzierungs-Features, die kein anderer Online-Rechner so integriert anbietet:

  1. Sieben Dachformen statt vier. Die meisten Konkurrenz-Tools stoppen bei Satteldach + Walmdach + Pultdach + Flachdach. Mansarddach, Krüppelwalmdach und Zeltdach fehlen — gerade Mansarddach ist im DACH-Altbau ein Standard, der seit 2024 für GEG-Sanierungs-Anträge relevant geworden ist.
  2. Live-SVG-Schnittzeichnung pro Form mit Breite, Neigung und First-Beschriftung. Du siehst, was du berechnest, statt dir die Geometrie im Kopf zusammenzureimen.
  3. PV-Aufdach-Quick-Estimate als optionaler Output-Block. Modul-Anzahl, kWp und Jahresertrag — Ost/West/Süd-Faktor wird berücksichtigt, das Modell-Standard-Maß 1,7 × 1,1 m ist fix konservativ. Kein „Jetzt Solar-Anbieter anfragen”-Lead-Capture.
  4. DIN 18338 / VOB/C Aufmaß-Modus als Toggle. Brutto-Heimwerker (+5 % Pauschal-Aufschlag) vs. Netto-Handwerker-Abrechnung (Ortgang +30 cm, Trauf +20 cm, Öffnungs-Abzug > 0,5 m²). Heimwerker-Schätzung und Profi-Abrechnung sind technisch zwei verschiedene Dinge — der Rechner macht das transparent.
  5. Print-ready A4 Aufmaß-PDF mit Eingabe-Echo, SVG-Schnittzeichnung und Ergebnis-Tabelle. Direkt geeignet als Vorbereitung für den Termin mit dem Dachdecker.

Der Rechner folgt den aktuellen Aufmaß-Regeln nach DIN 18338 (Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten, Teil C der VOB). Für Österreich gilt die parallele ÖNORM B 3521.

Wie berechnet man die Dachfläche?

Die Grundformel hängt von der Dachform ab. Für ein Satteldach mit Länge L, Breite B und Neigung α gilt:

Dachfläche = 2 × L × (B/2) / cos(α)
Sparrenlänge = (B/2) / cos(α)
Firsthöhe   = (B/2) × tan(α)

Praxisbeispiel Satteldach 10 × 8 m, Neigung 30°:

  • Sparrenlänge = 4 m / cos(30°) ≈ 4,62 m
  • Dachfläche = 2 × 10 × 4,62 ≈ 92,4 m²
  • Firsthöhe = 4 × tan(30°) ≈ 2,31 m

Mit form-empfohlenem Verschnitt 7,5 % ergibt das eine Bestell-Fläche von ≈ 99,3 m².

Für ein Pultdach ist die Formel einfacher, weil nur eine geneigte Fläche existiert: Dachfläche = L × B / cos(α). Bei einem Flachdach (≤ 7° Neigung) wird die Dachfläche näherungsweise gleich der Grundfläche gesetzt — der Cosinus ist nah genug an 1, dass der Unterschied im Verschnitt-Bereich verschwindet.

Mansarddach hat ein Zwei-Knick-Profil pro Seite. Der untere steile Abschnitt (typisch 60°) macht 60 % der Halbbreite aus, der obere flache Abschnitt (typisch 30°) die restlichen 40 %. Die gesamte Dachfläche ist die Summe der vier Schrägen:

Mansard-Fläche = 2 × L × (B/2 × 0,6) / cos(α_unten)
              + 2 × L × (B/2 × 0,4) / cos(α_oben)

Walmdach und Krüppelwalmdach bekommen zusätzliche Walm-Dreiecke an den Giebeln. Der Rechner nähert die exakte Geometrie über einen empirischen Faktor (Walm × 0,97, Krüppelwalm × 0,95 gegenüber der Sattel-Basis), was für Bestellmengen typischerweise < 3 % vom exakten Aufmaß abweicht.

Welche sieben Dachformen werden unterstützt?

DachformTypisch DACHDefault-NeigungVerschnitt
SatteldachEinfamilienhaus, Reihenhaus30°5–10 %
WalmdachStadtvilla, Bungalow30°10–15 %
PultdachGarage, modernes EFH, Carport15°5–10 %
FlachdachBungalow, Bauhaus-Stil5–12 %
MansarddachAltbau, GEG-Sanierung60°/30°15–20 %
KrüppelwalmdachNorddeutscher Altbau, Bauernhaus35°10–15 %
ZeltdachPavillon, kleinerer Anbau35°10–15 %

Beim Wechsel zwischen Formen lädt der Rechner sinnvolle Default-Neigungen und Verschnitt-Bandbreiten. Du kannst alle Werte überschreiben — Default ist Startpunkt, nicht Zwang.

Brutto-Aufmaß oder Netto-Aufmaß nach VOB/C?

Die VOB Teil C / DIN 18338 (Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten) regelt das Aufmaß zwischen Bauherr und Dachdecker. Sie kennt zwei Modi, die sich vor allem in der Behandlung von Öffnungen und Überständen unterscheiden:

AspektBrutto-HeimwerkerNetto-Handwerker (VOB/C)
Ortgang-Überstand+5 % Pauschal-Aufschlag+30 cm additiv erfasst
Trauf-Überstand(im Pauschal-Aufschlag enthalten)+20 cm additiv erfasst
Öffnungen > 0,5 m²nicht abgezogennach VOB/C abgezogen
Öffnungen ≤ 0,5 m²nicht abgezogennicht abgezogen (Brutto-für-Netto)
ZielgruppeBestellung BaustoffhandelAbrechnung Dachdecker-Firma

Wichtig: Die Brutto-Aufmaß-Pauschale (+5 %) ist NICHT das gleiche wie der Verschnitt-Aufschlag. Der +5 % Pauschal-Aufschlag bildet Ortgang-/Traufüberstände ab, die zur Dachfläche zählen; der Verschnitt-Aufschlag bildet Anschnitt-Abfälle ab. Beide sind additiv — der Rechner zeigt die Aufschlüsselung in der „Aufmaß-Details”-Box.

Photovoltaik auf dem Dach — wie groß wird die Anlage?

Der optionale PV-Block schätzt drei Größen:

  1. Modul-Anzahl auf Basis von 1,7 × 1,1 m = 1,87 m² Standardmodul und 80 % Dach-Nutzungsrate (Abstände, Wartungsgasse, Anti-Sturm-Reserven, Ortgangabstand).
  2. Peakleistung (kWp) mit 0,42 kWp pro Modul — das entspricht einem typischen 400–420 W-Aufdach-Modul für Wohngebäude.
  3. Jahresertrag (kWh) mit 950 kWh/kWp als zentraleuropäische Süd-30°-Referenz. Ost-/West-Ausrichtung × 0,85, Süd-Ost/Süd-West × 0,95, Flach-Aufständerung × 0,9.

Praxisbeispiel Satteldach 92 m² Süd 30°:

  • Nutzbare Fläche = 92 × 0,8 = 73,6 m²
  • Module = 73,6 / 1,87 ≈ 39 Stück
  • kWp = 39 × 0,42 ≈ 16,4 kWp
  • Jahresertrag = 16,4 × 950 × 1,0 ≈ 15.580 kWh/Jahr

Die Schätzung ist konservativ und ersetzt keine professionelle Wirtschaftlichkeits-Berechnung. Sie deckt die Vor-Auslegung: passt die Anlage prinzipiell auf das Dach? Wie groß könnte sie werden? Welche Ausrichtung hat welchen Effekt? Der Rechner sammelt keine Kontaktdaten und vermittelt keinen Solar-Installateur — pure-client, keine Lead-Generierung.

Material-Bedarf — Ziegel, Schindeln oder Dachpappe?

Der Rechner unterstützt drei Material-Klassen, jeweils generisch ohne Hersteller-Bindung:

  • Dachziegel (Ton- oder Beton-Pfannenziegel, ~12,5 Stk/m², ~45 kg/m²) — klassische Eindeckung für Sattel-, Walm- und Mansarddach.
  • Dachschindeln (Bitumenschindeln, ~8 kg/m²) — leichter, gut für Garagen, Carports, Pult- und Zeltdächer in untergeordneten Bauten.
  • Dachpappe / Bitumenbahn (V13 / G200 oder selbstklebend, ~4 kg/m²) — Standard für Flachdach-Abdichtung und Pultdach mit flacher Neigung.

Die Material-Mengen werden auf die Bestell-Fläche (inkl. Verschnitt) gerechnet, nicht auf die Netto-Dachfläche. Bei Ziegeln rundet der Rechner auf ganze Stück auf — du kannst keine 0,3 Ziegel kaufen.

Welche Fehler kommen bei der Dachflächen-Berechnung am häufigsten vor?

Drei wiederkehrende Pain-Points aus DIY-Foren und Dachdecker-Berichten:

  1. „Ich habe nur Grundfläche × Neigungs-Aufschlag genommen — viel zu wenig.” Die Grundfläche ist NICHT die Dachfläche. Bei 30° Satteldach ist die Dachfläche etwa 15 % größer als die Grundfläche, bei 45° schon 41 % größer, bei 60° rund 100 % größer. Der Rechner macht die Cosinus-Projektion sichtbar in der Schnittzeichnung.
  2. „Mansarddach? Geht mein Rechner nicht.” Genau dafür ist diese Form hier dabei. Das Mansarddach hat zwei Schrägen pro Seite mit unterschiedlicher Neigung; der Rechner trennt obere und untere Schräge sauber.
  3. „Aufmaß-Differenz Dachdecker vs. Bestellung — wer hat recht?” Beide. Der Dachdecker rechnet Netto nach VOB/C mit additivem Ortgang und Öffnungs-Abzug. Die Bestellmenge enthält Brutto-Fläche + Verschnitt + Ortgang-Pauschale. Der Brutto-Modus dieses Tools deckt den Bestell-Use-Case ab, der Netto-Modus den Abrechnungs-Use-Case — beides nebeneinander statt durcheinander.

Was berechnet das Tool NICHT?

Bewusst weggelassen, um Scope und Liability klar zu halten:

  • Keine Statik. Tragfähigkeit von Sparren, Pfetten, Stützen — das macht ein Tragwerksplaner nach DIN 1055 (Lastannahmen) und DIN 1052 (Holzbau). Wir berechnen Geometrie und Material-Mengen, nicht Last-Annahmen.
  • Keine Schnee- oder Windlast-Berechnung. Beide brauchen die regional zugeordnete Schneelastzone bzw. Windzone und sind Statik-Domain.
  • Kein €-Preis pro m² für Ziegel, Schindeln oder Dachpappe. Preise sind regional + zeitlich stark volatil; ein veralteter Wert wäre schlimmer als kein Wert. Phase-2-Kandidat, falls echte Suchanfragen das Bedürfnis bestätigen.
  • Keine Maps-/Satelliten-Vermessung des konkreten Daches. Pure-client + Privacy: keine externen Karten-APIs, kein Polygon-Fetching, kein Standort-Tracking.
  • Keine 3D-/WebGL-Visualisierung. Refined-Minimalism — 2D-Schnittzeichnung reicht für 99 % der Anwendungsfälle und bleibt drucktauglich im PDF-Export.
  • Keine Dämmstoff-Schichtdicken-Berechnung. Dafür haben wir einen eigenen Dämmung-Rechner mit U-Wert-Logik nach GEG 2024.
  • Keine Handwerker-Vermittlung. Der Rechner zeigt Ergebnisse — du gehst damit zu deinem lokalen Dachdecker oder bestellst im Baustoffhandel. Wir sammeln keine Kontaktdaten und vermitteln keine Aufträge.

Welche Bau-Tools sind verwandt?

Für ergänzende Aufgaben rund ums Dach- und Sanierungs-Projekt: Dämmung-Rechner für U-Werte und Schichtdicken nach GEG 2024, Fenster-U-Wert-Rechner für die KfW-/Passivhaus-Klassifikation der Dachfenster, Heizkosten-Rechner für die Brennstoff-Kostenrechnung nach Sanierung, Estrich-Rechner für die Bodenplatte unter Mansarddach-Ausbau und Mauerwerk-Rechner für angrenzende Außenwand-Konstruktionen.

Spezial-Module für Dachsanierungs-Kosten, KfW-Förder-Rechner und Schneelastzone-Lookup folgen in Phase B, sobald echte Suchanfragen-Daten das Bedürfnis bestätigen.

Häufige Fragen

Im Frontmatter dieser Seite stehen acht FAQ-Einträge mit schema.org/FAQPage-Markup, gespeist aus den Top-Google-„Nutzer fragen auch”-Patterns für Dachflächen-Themen. Die Antworten beantworten die Fragen in den ersten 10 Wörtern direkt — Voice-Search-optimiert für Smart-Speaker und AI-Suchassistenten.

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