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Läuft lokal · kein Upload

Markdown bereinigen

Sensible Begriffe aus 1 bis 100 Markdown-Dateien entfernen, schwärzen oder ersetzen — alles im Browser-Tab, bevor du sie weitergibst.

So funktioniert es

  1. 01

    Dateien einlesen

    Ziehe deine .md-Dateien in das Feld oder wähle sie aus. Bis zu 100 Stück werden direkt im Browser gelesen — kein Upload.

  2. 02

    Begriffe und Muster wählen

    Trage Begriffe Zeile für Zeile ein oder aktiviere Vorlagen wie E-Mail, Telefon oder IBAN. Für Profis gibt es ein Feld für ein eigenes Muster.

  3. 03

    Bereinigen und laden

    Wähle Entfernen, Schwärzen oder Ersetzen, prüfe die Vorschau und lade die sauberen Dateien einzeln oder als ZIP herunter.

Datenschutz

Dateien und Suchbegriffe werden ausschließlich im Browser-Tab verarbeitet. Kein Server-Upload, keine Speicherung der Begriffe, kein Tracking. Die Begriffsliste verlässt dein Gerät nie, weil sie Personennamen enthalten kann.

Bevor du eine Markdown-Datei weitergibst oder in einen KI-Chat einfügst, willst du oft erst die heiklen Stellen los: Klarnamen, Kundennummern, E-Mail-Adressen. Dieses Tool nimmt 1 bis 100 .md-Dateien auf einmal und entfernt, schwärzt oder ersetzt die Begriffe und Muster, die du angibst. Alles passiert im Browser-Tab. Keine Datei und kein Suchbegriff verlässt dein Gerät.

01 — Anleitung

Wie benutzt du dieses Tool?

  1. Markdown-Dateien in das Drop-Feld ziehen oder auswählen — 1 bis 100 Stück, je bis 20 MB
  2. Begriffe Zeile für Zeile eintragen oder eine Muster-Vorlage wie E-Mail, Telefon oder IBAN aktivieren
  3. Wählen, ob Treffer entfernt, geschwärzt oder durch eigenen Text ersetzt werden, und die Genauigkeit einstellen
  4. Vorher/Nachher-Vorschau prüfen, auf Bereinigen klicken und die Dateien einzeln oder als ZIP herunterladen

Was macht dieses Tool genau?

Du gibst an, was raus soll, das Tool nimmt es aus deinen Markdown-Dateien heraus. In der Praxis sind das meistens Dinge, die niemand außerhalb des Teams sehen soll: ein echter Name in einem Meeting-Protokoll, eine Kundennummer in einer technischen Notiz, eine E-Mail-Adresse in einem Changelog. Du trägst die Begriffe ein, das Tool sucht sie in jeder hochgeladenen Datei und ersetzt, schwärzt oder löscht sie.

Drei Dinge legst du fest:

  1. Was gesucht wird. Eine Liste von Begriffen, eine oder mehrere Muster-Vorlagen (E-Mail, Telefon, IBAN, alle Zahlen, URLs) und optional ein eigenes Suchmuster.
  2. Was mit den Treffern passiert. Entfernen löscht sie und schließt die Lücke. Schwärzen ersetzt sie durch einen Platzhalter wie ████. Ersetzen tauscht sie gegen einen Text, den du eingibst, etwa [Kunde].
  3. Wie genau gesucht wird. Ganzes Wort, exakt mit Groß- und Kleinschreibung oder als Wortteil mitten im Wort.

Danach siehst du eine Vorher/Nachher-Vorschau der ersten Datei und eine Zusammenfassung, wie viele Treffer in wie vielen Dateien entfernt wurden. Die bereinigten Dateien lädst du einzeln oder gesammelt als ZIP herunter.

Warum lokal und nicht über einen Server?

Markdown-Dateien tragen oft genau die Inhalte, die man nicht aus der Hand geben will: Protokolle mit Klarnamen, Notizen mit Zugangsdaten, Exporte aus einem Wissens-Tool mit internen IDs. Viele Online-Werkzeuge für „Text ersetzen” oder „Daten schwärzen” laden die Datei zur Verarbeitung auf einen Server hoch. Genau bei sensiblen Inhalten ist das das Problem, das man eigentlich lösen wollte.

Dieses Tool kennt keinen Upload. Die Datei wird über statisches Hosting ausgeliefert, der gesamte Code läuft in deinem Browser-Tab, und es gibt keinen Endpunkt, der Datei-Inhalte annehmen könnte. Auch die Begriffsliste bleibt lokal. Sie kann ja den Namen einer realen Person enthalten, und der hat auf keinem fremden Server etwas verloren. Deshalb wird sie nicht im Browser-Speicher abgelegt und verschwindet, sobald du den Tab schließt.

Der Datenschutz-Schritt vor dem KI-Chat

Immer mehr Leute fügen Notizen, Code-Auszüge oder ganze Dokumente in einen KI-Assistenten ein, um sie zusammenfassen oder überarbeiten zu lassen. Das ist praktisch, aber alles, was du einfügst, wandert an einen externen Dienst. Wenn da ein Kundenname, eine Vertragsnummer oder eine private Adresse drinsteht, gibst du die mit weg.

Hier setzt das Tool an: Du säuberst die Markdown-Datei einmal lokal, ersetzt die heiklen Stellen durch neutrale Platzhalter und gibst erst die bereinigte Fassung in den Chat. Der Assistent sieht dann zum Beispiel [Person 1] statt des echten Namens und kann trotzdem zusammenfassen, umschreiben oder Fragen beantworten. Der Modus Ersetzen ist genau dafür gedacht: konsistente Platzhalter statt schwarzer Balken.

Wie helfen Vorlagen bei wiederkehrenden Mustern?

Manche Dinge tippt man nicht einzeln ein, weil sie in vielen Varianten vorkommen. Eine E-Mail-Adresse kann anna.mueller@firma.de heißen oder a.m+rechnung@sub.firma.co.uk. Dafür gibt es die Vorlagen. Ein Klick auf den Chip, und das Tool findet jede E-Mail-Adresse, jede Telefonnummer, jede IBAN, jede Zahl oder jede URL im Text. Die Muster sind geprüft und so gebaut, dass sie die typischen Schreibweisen treffen, ohne wahllos halbe Wörter mitzunehmen.

Wer es genauer braucht, klappt das Feld für ein eigenes Muster auf und gibt einen regulären Ausdruck ein, etwa KND-\d{4} für interne Kundennummern. Ist das Muster ungültig, bekommst du einen Hinweis statt eines Absturzes, und der Rest der Bereinigung läuft normal weiter.

Wie funktioniert die Wortgrenzen-Erkennung?

Beim Modus Ganzes Wort soll Berlin nur das Wort Berlin treffen, nicht den Berliner. Im Hintergrund grenzt das Tool den Treffer mit echten Unicode-Wortgrenzen ab. Das klingt technisch, hat aber einen sehr praktischen Effekt für deutsche Texte: ä, ö, ü und ß zählen als ganz normale Buchstaben. Müller wird als ein Wort erkannt, und in Grüße schneidet das Tool nicht versehentlich nach dem ß. Klassische Suchen-und-Ersetzen-Funktionen kennen oft nur das englische Alphabet und machen genau hier Fehler.

Drei Genauigkeitsstufen stehen zur Wahl. Ganzes Wort ist die sichere Voreinstellung und ignoriert Groß- und Kleinschreibung. Exakt trifft nur die Schreibweise, die du eingegeben hast, inklusive Groß- und Kleinschreibung. Wortteil sucht überall, auch mitten in längeren Wörtern, und ist nützlich, wenn ein Begriff in vielen Beugungen vorkommt.

Welche Dateien werden unterstützt?

Akzeptierte Eingaben:

  • Markdown-Dateien mit der Endung .md oder .markdown
  • 1 bis 100 Dateien gleichzeitig
  • Bis 20 MB pro Datei

Ausgabe:

  • Pro Datei eine bereinigte .md-Fassung mit dem Zusatz -bereinigt
  • Einzel-Download oder alles gesammelt als ZIP-Archiv
  • Vorher/Nachher-Vorschau und eine Treffer-Zusammenfassung pro Lauf

Bewusst nicht im Scope:

  • PDF- oder Word-Schwärzung — dafür gibt es eigene Tools, Markdown bleibt der Fokus
  • Automatisches Erkennen von Namen ohne deine Eingabe — du bestimmst, was raus soll, das hält das Ergebnis berechenbar

Häufige Fragen

Wie entferne ich vertrauliche Daten aus einer Datei, bevor ich sie an eine KI gebe?

Lade die Markdown-Datei hier hoch, trage die heiklen Begriffe ein oder aktiviere eine Vorlage und klicke auf Bereinigen. Das Tool gibt dir eine saubere Datei zurück, die du danach gefahrlos in einen KI-Chat einfügen kannst. Nichts wird dabei hochgeladen.

Werden meine Dateien beim Bereinigen hochgeladen?

Nein. Lesen, Durchsuchen und Bereinigen passieren ausschließlich in deinem Browser-Tab. Es gibt keinen Server, der die Inhalte annehmen könnte, und auch die Suchbegriffe werden nicht gespeichert.

Kann der entfernte Text später wiederhergestellt werden?

Nein. Markdown ist reiner Text, also wird das Zeichen beim Entfernen oder Schwärzen wirklich aus der Datei gelöscht und nicht nur überdeckt. In der heruntergeladenen Datei steckt nichts Verstecktes mehr.

Funktioniert das auch mit deutschen Umlauten?

Ja. Die Wortgrenzen arbeiten mit dem vollen Unicode-Alphabet, also korrekt mit ä, ö, ü und ß. Müller wird sauber als ganzes Wort erkannt, Grüße wird nicht zerschnitten.

Verwandte Tools

  • CSV bereinigen — Zeichensatz, Trennzeichen und deutsches Zahlenformat in CSV-Exporten automatisch korrigieren.
  • Metadaten entfernen — versteckte Datei-Metadaten aus Bildern und PDFs lokal löschen.
  • Markdown zu PDF — die bereinigte Markdown-Datei in ein fertiges PDF umwandeln.

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