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Läuft lokal · kein Upload

Regex Tester

Patterns testen, Treffer hervorheben — komplett im Browser, ohne Server-Kontakt.

Flags
Ergebnis 2 Treffer
Schreib uns an [email protected] oder [email protected].
  1. 01
    [email protected] Position 15, Länge 19
    • $#1 hello
    • $#2 konverter.app
  2. 02
    [email protected] Position 40, Länge 20
    • $#1 support
    • $#2 konverter.de

So funktioniert es

  1. 01

    Eingabe einfügen

    Füge den zu prüfenden Inhalt in das Eingabefeld ein.

  2. 02

    Sofortige Validierung

    Das Tool prüft direkt ob die Eingabe gültig ist und zeigt Details.

  3. 03

    Ergebnis ablesen

    Gültige Eingaben werden grün, Fehler rot hervorgehoben.

Datenschutz

Alle Berechnungen laufen direkt in deinem Browser. Keine Daten werden auf Server übertragen.

Der Regex Tester prüft reguläre Ausdrücke direkt im Browser gegen beliebige Test-Strings. Treffer werden live hervorgehoben, Capture Groups einzeln aufgeschlüsselt, Syntaxfehler sofort gemeldet. Kein Server sieht dein Pattern oder deine Testdaten — alles läuft lokal.

01 — Anleitung

Wie benutzt du dieses Tool?

  1. Gib dein Regex-Pattern in das obere Eingabefeld ein.
  2. Füge den Test-String in das untere Feld ein — Treffer werden sofort farblich markiert.
  3. Aktiviere Flags wie g, i, m oder s über die Checkbox-Leiste.
  4. Kopiere das Ergebnis oder teile es über die Share-URL.

Was macht dieser Regex Tester?

Ein regulärer Ausdruck (Regex) beschreibt ein Suchmuster für Zeichenketten. Der Tester nimmt dein Pattern, wendet es auf einen Test-String an und zeigt alle Treffer sofort farblich hervorgehoben an. Capture Groups — benannt und unbenannt — werden einzeln aufgeschlüsselt, sodass du siehst, welcher Teil des Patterns welchen Abschnitt des Strings matcht.

Die Ausführung nutzt das native JavaScript-RegExp-Objekt direkt im Browser. Kein Server empfängt dein Pattern oder deine Testdaten. Das ist besonders relevant, wenn du mit Produktionsdaten arbeitest: Log-Zeilen, Request-Paths, Auth-Tokens oder IP-Adressen gehören nicht auf fremde Server — auch nicht zum Regex-Testen.

Welche Regex-Flags gibt es?

JavaScript kennt sechs relevante Flags, die das Matching-Verhalten steuern:

FlagNameWirkung
gGlobalFindet alle Treffer statt nur den ersten.
iCase-InsensitiveIgnoriert Groß-/Kleinschreibung.
mMultiline^ und $ matchen Zeilenanfang/-ende statt String-Anfang/-ende.
sDotAll. matcht auch \n (Zeilenumbruch).
uUnicodeAktiviert Unicode-Erkennung (\p{...}-Escapes, korrektes Surrogat-Handling).
vUnicodeSetsES2024: Unicode-Set-Operationen ([\p{Lu}&&\p{Script=Latin}]). Schließt /u ein.

Wichtig: /u und /v zusammen sind ungültig — /v ist der Nachfolger von /u und schließt dessen Funktionalität ein. Der Tester zeigt einen Hinweis an, wenn beide gleichzeitig aktiviert werden.

Wie funktionieren Capture Groups und Backreferences?

Capture Groups erlauben dir, Teile eines Treffers einzeln zu extrahieren. Benannte Gruppen ((?<name>...)) verbessern die Lesbarkeit und machen Code robuster als nummerierte Referenzen:

Pattern:  (?<jahr>\d{4})-(?<monat>\d{2})-(?<tag>\d{2})
Input:    2026-04-21
Treffer:  jahr=2026, monat=04, tag=21

Der Tester zeigt jede Gruppe mit Name und Position an — du siehst sofort, ob dein Pattern die richtigen Teile extrahiert.

Welche Stolperfallen gibt es?

Vergessenes g-Flag

Ohne g liefert .match() nur den ersten Treffer. In vielen Anwendungsfällen (Log-Parsing, Bulk-Validierung) ist das ein Fehler, der erst in Produktion auffällt.

Backslash-Escaping

In einem JavaScript-String-Literal brauchst du doppelte Backslashes: new RegExp("\\d+") statt new RegExp("\d+"). Bei Regex-Literalen (/\d+/) entfällt das. Der Tester arbeitet mit dem Literal-Format — beim Portieren in String-Argumente musst du die Backslashes verdoppeln.

Dialekt-Unterschiede

Ein Pattern, das in regex101 (PCRE-Engine) funktioniert, scheitert in JavaScript unter Umständen an:

  • POSIX-Klassen ([:alpha:], [:digit:]) — in JS nicht verfügbar, stattdessen \p{Letter} mit /u-Flag.
  • Atomare Gruppen ((?>...)) — in JS nicht nativ unterstützt.
  • Variable Lookbehind-Länge — in JS seit ES2018 unterstützt, in Go/RE2 gar nicht.
  • Rekursive Patterns ((?R)) — nur in PCRE, nicht in JS.

Wer Patterns zwischen Sprachen portiert, sollte direkt in der Zielsprache testen.

Katastrophales Backtracking

Das Pattern (a+)+$ kann bei Input aaaaaaaaaaaaaab exponentiell viele Pfade durchprobieren. In Produktion führt das zu hängenden Requests oder blockierten Event-Loops. Gegenmittel:

  • Possessive Quantifier (a++) — in PCRE verfügbar, in JS nicht.
  • Atomare Gruppen — in JS nicht nativ, aber durch Umschreiben mit Lookahead simulierbar.
  • Pattern-Vereinfachung: a+$ statt (a+)+$ liefert das gleiche Ergebnis ohne Backtracking-Risiko.

Welche ES2024/2025-Features werden unterstützt?

JavaScript-Regex entwickelt sich weiter. Drei Features sind 2026 besonders relevant:

/v-Flag (Unicode Sets): Erlaubt Set-Operationen in Zeichenklassen. [\p{Script=Latin}&&\p{Lu}] matcht nur lateinische Großbuchstaben. Verfügbar in Chrome 112+, Safari 17+, Firefox 116+.

Pattern Modifiers (?i:...): Erlaubt Flag-Wechsel mitten im Pattern. foo(?i:bar)baz matcht fooBarBaz, aber nicht FOOBarBaz. Verfügbar in Chrome 125+, Edge 125+. Firefox-Support steht noch aus (Stand April 2026).

RegExp.escape(): Maskiert Sonderzeichen in einem String, damit er als Regex-Literal sicher einsetzbar ist. Aktuell Stage 3 (TC39), noch kein Browser-Support — aber das Feature löst einen häufigen Fehler (unescapte Punkte, Klammern, Sterne in dynamischen Patterns).

Datenschutz — 100 % im Browser

regex101.com — der bekannteste Regex-Tester — sendet Pattern und Test-String an einen Backend-Server. Das ist problematisch, wenn du mit Produktionsdaten arbeitest:

„those logs contained client IPs, user agents, and request paths from production. All of it, shipped off to someone else’s server.”

Dieser Tester verarbeitet alles lokal über das native JavaScript-RegExp-Objekt. Kein Logging, kein Tracking, kein Server-Kontakt. DSGVO-konform, weil keine Verarbeitung auf externen Servern stattfindet.

Welche Anwendungsbeispiele gibt es?

  • Log-Parsing: Server-Logs nach IP-Adressen, Statuscodes oder Timestamps filtern — direkt im Browser, ohne Daten hochzuladen.
  • Formular-Validierung: E-Mail-, PLZ- oder IBAN-Patterns testen, bevor sie in den Produktivcode wandern.
  • Daten-Extraktion: Capture Groups für CSV-Zeilen, JSON-Felder oder Markdown-Links definieren und sofort gegen Beispieldaten prüfen.
  • Code-Migration: Patterns zwischen PCRE und JavaScript portieren und Dialekt-Unterschiede sofort erkennen.
  • Lernzwecke: Regex-Syntax interaktiv ausprobieren, Flags verstehen und Backtracking-Fallen erkennen.

Häufige Fragen

Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findest du oben im FAQ-Block — sie werden als strukturiertes JSON-LD (FAQPage) für Suchmaschinen ausgegeben.

Welche Entwickler-Tools sind verwandt?

Weitere Tools aus dem Konverter-Ökosystem, die zum Thema passen:

  • JSON Formatter — Rohen JSON-Code mit sauberer Einrückung lesbar machen und Syntaxfehler erkennen.
  • UUID-Generator — Kryptographisch sichere UUIDs (v4 und v7) direkt im Browser erzeugen.
  • Zeichenzähler — Zeichen, Wörter und Zeilen in beliebigen Texten zählen und analysieren.

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