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Tool

Als NächstesKI-Bild-Detektor

So funktioniert es

  1. 01

    Bilder ablegen

    Einzelne Bilder oder einen ganzen Ordner auswählen. PNG, JPG und WebP werden erkannt.

  2. 02

    Herkunft prüfen

    Je Bild steht da, ob es sich als KI-Bild ausweist und mit welchem Generator.

  3. 03

    Bereinigen und laden

    Ein Klick entfernt die Metadaten. Danach einzeln oder als ZIP herunterladen.

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KI-Bilder tragen oft mehr mit sich, als man denkt: den kompletten Prompt, den ComfyUI-Workflow mit den Dateinamen deiner Modelle oder ein C2PA-Manifest mit Zeitstempel. Dieses Tool zeigt dir diese Angaben und entfernt sie verlustfrei, auch für ganze Ordner. Ein unsichtbares Wasserzeichen in den Pixeln bleibt dabei erhalten.

01: Anleitung

Wie benutzt du dieses Tool?

  1. Ziehe Bilder in das Feld oder wähle einen ganzen Ordner aus.
  2. Prüfe je Bild, welche Herkunftsdaten es trägt.
  3. Klicke auf „Metadaten entfernen“ und lade die Bilder einzeln oder als ZIP herunter.

Was steckt in einem KI-Bild außer dem Bild?

Mehr, als man beim Weitergeben denkt. ChatGPT schreibt ein C2PA-Manifest in seine exportierten Bilder, bei einem Export vom 29. September 2026 waren das rund 21 KB mit Programmname, Zeitstempel und Zertifikatskette. Oberflächen für Stable Diffusion legen den Prompt samt Negativ-Prompt, Seed und Sampler in einen PNG-Textblock. ComfyUI speichert den kompletten Workflow als JSON, mit den Dateinamen deiner Modelle. Wer so ein Bild in ein Forum stellt oder an einen Kunden schickt, gibt das alles mit.

Was entfernt das Tool genau?

Alle Blöcke, die Herkunft oder Aufnahme beschreiben: das C2PA-Manifest, Textblöcke mit Prompts und Workflows, XMP, EXIF, IPTC und JPEG-Kommentare. Das Manifest sitzt je nach Format an einer anderen Stelle, in PNG im caBX-Block, in JPEG in APP11-Segmenten und in WebP im C2PA-Chunk. Das Tool kennt alle drei.

Stehen bleiben das ICC-Farbprofil und bei JPEG die Angabe zur Ausrichtung. Ohne sie würden Farben kippen und Hochformatbilder quer liegen.

Nach dem Bereinigen liest das Tool die neue Datei noch einmal mit derselben Prüfung wie der KI-Bild-Detektor. Erst wenn dort kein Manifest mehr auftaucht, meldet es „bereinigt“. Findet es noch etwas, steht das rot in der Liste.

Warum bleibt die Bildqualität gleich?

Weil das Tool die Bilddaten nicht anfasst. Es schneidet die Metadaten-Blöcke aus der Datei und setzt den Rest unverändert wieder zusammen. Das Bild wird nicht neu kodiert, also entstehen keine JPEG-Artefakte und keine Farbverschiebung. Die Datei wird genau um die entfernten Bytes kleiner, bei einem Manifest aus ChatGPT um gut 21 KB.

Ist das Bild danach nicht mehr als KI-Bild erkennbar?

Oft bleibt es erkennbar. Viele Dienste setzen zusätzlich ein unsichtbares Wasserzeichen direkt in die Pixel, Google zum Beispiel SynthID. Dieses Wasserzeichen steht in keinem Metadaten-Block, bleibt beim Bereinigen unberührt, und das Tool versucht auch nicht, es zu entfernen.

An einer Kennzeichnungspflicht ändert das Bereinigen ebenfalls nichts. Seit dem 2. August 2026 gilt Artikel 50 der KI-Verordnung der EU: Wer Deepfakes veröffentlicht, muss offenlegen, dass sie künstlich erzeugt sind, egal was in der Datei steht.

Wofür lohnt sich das Bereinigen?

Vor allem für Prompts und Workflows, die du nicht weitergeben willst. Ein Kunde bekommt das fertige Motiv, aber nicht dein Rezept dafür, und ein Forum sieht nicht, welche Modelle auf deinem Rechner liegen. Dazu kommen Zeitstempel, die verraten, wann du woran gearbeitet hast, und schlicht die Dateigröße: 21 KB Manifest sind bei einem kleinen Vorschaubild ein spürbarer Teil.

Bei einem ganzen Ordner zeigt die Liste oben, wie viele Bilder überhaupt KI-Herkunftsdaten tragen. Bilder ohne Metadaten lässt das Tool unverändert.

Welche Tools passen dazu?

Der KI-Bild-Detektor zeigt die Herkunftsdaten eines einzelnen Bildes ausführlich, mit Zeitpunkt, Belegen und Prompt. Metadaten entfernen arbeitet auch mit PDF und lässt einzelne Felder gezielt stehen. Der EXIF-Viewer zeigt alle Kameradaten eines Fotos als durchsuchbaren Baum.