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Spritverbrauch-Rechner — Liter pro 100 km & MPG

Drei Modi in einem Tool: Verbrauch berechnen, Einheiten umrechnen und Spritkosten pro Jahr — DE, US-Gallone und UK-Imperial-Gallone parallel.

Einheiten
Modus

Trag Strecke und Tankmenge ein, der Verbrauch erscheint sofort.

Verbrauchswerte sind Faustregeln — Fahrweise, Beladung und Witterung verändern den Realverbrauch deutlich.Wir übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit oder Richtigkeit der Ergebnisse.

So funktioniert es

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Datenschutz

Alle Berechnungen laufen direkt in deinem Browser. Keine Daten werden auf Server übertragen.

Der Spritverbrauch wird in drei Einheiten ausgewiesen: Liter pro 100 km im DACH-Raum, Miles per US-Gallone in den USA, Miles per Imperial-Gallone in Großbritannien. Dasselbe Auto liest 6,27 L/100 km, 30 MPG (US) und 36,03 MPG (UK), ohne anders zu fahren. Dieser Rechner zeigt alle drei parallel — Einzeltankung, gewichteter Schnitt über mehrere Tankungen oder die Hochrechnung der Jahres-Spritrechnung.

01 — Anleitung

Wie benutzt du dieses Tool?

  1. Stelle die Einheit ein: DE für Liter pro 100 km, US für MPG (3,785-L-Gallone), UK für MPG (4,546-L-imperiale Gallone).
  2. Wähle den Modus: Verbrauch berechnen, Einheiten umrechnen oder Spritkosten.
  3. Im Verbrauchs-Modus trägst du gefahrene Strecke und getankte Menge ein — alle drei Einheiten erscheinen sofort.
  4. Klicke auf „Weitere Tankung hinzufügen", um mehrere Tankfüllungen einzutragen — der Rechner bildet den gewichteten Durchschnitt.
  5. Im Spritkosten-Modus gibst du Verbrauch, Preis pro Liter (oder Gallone) und Jahresfahrleistung ein, um die jährliche Spritrechnung zu sehen.

Was macht dieser Rechner?

Der Spritverbrauch-Rechner liefert drei Berechnungen in einem Tool, alle live im Browser und ohne Server-Upload:

Modus 1 — Verbrauch berechnen. Du trägst Strecke und Tankmenge ein, der Rechner gibt dir den Verbrauch in allen drei gängigen Einheiten parallel: Liter pro 100 km, Meilen pro US-Gallone und Meilen pro imperialer UK-Gallone. Mit dem Knopf „Weitere Tankung hinzufügen” baust du einen Mehrtankungs-Log auf, der die wichtigste Realität abbildet: dass ein einzelner Tank-Schnitt nichts über den Jahresdurchschnitt aussagt. Die Berechnung erfolgt als gewichteter Durchschnitt (Summe Liter geteilt durch Summe Strecke mal 100) — nicht als arithmetischer Mittelwert über die einzelnen Tankungen, weil der bei ungleichen Tank-Distanzen falsch wäre.

Modus 2 — Einheiten umrechnen. Du gibst einen Wert in einer Einheit ein, der Rechner zeigt die anderen beiden. Damit lassen sich Hersteller-Datenblätter aus den USA, dem UK und Deutschland direkt vergleichen. Ein US-Hersteller, der 35 MPG verspricht, entspricht 6,72 L pro 100 km und 42,03 MPG (UK) — Werte, die sich im Kopf nur schwer rechnen lassen.

Modus 3 — Spritkosten. Verbrauch, Preis je Tankvolumen-Einheit und Jahresfahrleistung ergeben die Spritrechnung pro Jahr und pro Monat. Damit lässt sich ein Auto-Modellvergleich finanziell sauber führen.

Die Einheiten-Wahl (DE/US/UK) und der Modus bleiben über Browser-Sessions hinweg erhalten. Das ist sticky-state via localStorage — keine Cookies, kein Server, kein Tracker. Wer beim nächsten Besuch wieder L pro 100 km will, sieht sofort wieder L pro 100 km.

Wie funktioniert die Verbrauchs-Formel?

Die Grundformel ist erfreulich einfach:

Verbrauch (L pro 100 km) = (getankte Liter × 100) / gefahrene Kilometer

Wer 50 Liter auf 700 km tankt, fährt also 7,14 L pro 100 km. Wer 6 Liter auf 100 km verfährt, fährt 6,00 — die Einheit ist self-explanatory.

Die Crux liegt in der Messmethode: Damit das Verhältnis stimmt, musst du zwischen zwei vollen Tanks messen. Wer nur halb tankt, weiß nicht genau, wie viel im Tank war, und die Rechnung wird ungenau. Der ADAC empfiehlt deshalb das Volltanken-zu-Volltanken-Verfahren: erste Tankung bis zur Zapfsäulen-Abschaltautomatik, Kilometerstand notieren, zweite Tankung wieder bis zur Abschaltautomatik, getankte Liter und neue Kilometer ablesen, einsetzen.

In US-MPG ist die Formel die simple Inversion: MPG = gefahrene Meilen / getankte Gallonen. 300 Meilen auf 10 Gallonen ergeben 30 MPG.

Die Konvertierung zwischen den Einheiten läuft über die Pivot-Konstante L pro 100 km:

VonNachFormel
L pro 100 kmMPG (US)235,2146 / x
L pro 100 kmMPG (UK)282,4809 / x
MPG (US)L pro 100 km235,2146 / x
MPG (UK)L pro 100 km282,4809 / x

Die 235,21-Konstante ergibt sich aus (100 × 3,785411784) / 1,609344 — also Liter pro Gallone mal 100 (für 100 km) geteilt durch Kilometer pro Meile. Die 282,48-Konstante ist dieselbe Rechnung mit der imperialen 4,54609-Liter-Gallone.

Wie funktioniert der Mehrtankungs-Modus?

Wer den Verbrauch über mehrere Tankungen mittelt, darf nicht einfach die einzelnen L pro 100 km-Werte addieren und durch die Anzahl teilen. Diese arithmetische Mittelung verzerrt das Ergebnis, sobald die Tank-Distanzen unterschiedlich groß sind.

Beispiel: Tankung A geht über 100 km mit 10 L pro 100 km (10 Liter getankt). Tankung B über 900 km mit 5 L pro 100 km (45 Liter getankt). Der arithmetische Schnitt wäre (10 + 5) / 2 = 7,5 — falsch.

Korrekt ist der gewichtete Schnitt: (10 + 45) / (100 + 900) × 100 = 5,5 L pro 100 km. Tankung B fließt mit dem dreifachen Gewicht ein, weil sie neun mal so viele Kilometer abgedeckt hat.

Unser Mehrtankungs-Modus rechnet genau so: Summe aller Liter geteilt durch Summe aller Kilometer, dann mal 100. Wer mehrere Quittungen hat, kann sie einfach nacheinander eintragen — der laufende Durchschnitt aktualisiert sich nach jeder Eingabe. Im Output siehst du sowohl den Gesamt-Liter- und Gesamt-Kilometer-Stand als auch die Anzahl der eingegangenen Tankungen, was die Plausibilitätsprüfung erlaubt.

Wie genau ist der Bordcomputer eigentlich?

Der Bordcomputer misst den Spritverbrauch indirekt über die Einspritzdauer und das Tank-Geometrie-Modell des Herstellers. Beide Größen sind nicht direkt der reale Verbrauch, sondern eine Schätzung. Hersteller dürfen den Anzeigewert leicht „glätten”, weil es keine gesetzliche Eichpflicht für Bordcomputer gibt.

Tests von ADAC, Auto-Bild und Auto-Motor-Sport zeigen konsistent: Der Bordcomputer-Schnitt liegt typisch 5 bis 15 Prozent unter dem realen Volltanken-zu-Volltanken-Verbrauch. Bei einem realen Verbrauch von 7 L pro 100 km zeigt der Bordcomputer also gerne 6 oder 6,3 an.

Wer den realen Wert wissen will, nimmt die Tankquittungen plus den Kilometerzähler. Genau das ist die Eingabe für den Verbrauchs-Modus in diesem Rechner — kein Bordcomputer-Schätzwert, sondern die unverfälschte Messung aus zwei Volltank-Quittungen.

Ausnahme: bei reinen Elektrofahrzeugen ist der „Bordcomputer-Verbrauch” deutlich genauer, weil die Akku-Energie über den Batteriemanagement-Sensor sehr präzise mitläuft. Hier liegt die Abweichung typisch unter 3 Prozent.

Wo liegt die Falle zwischen US-Gallone und UK-Gallone?

In den USA gilt die US-Gallone mit 3,7854 Liter. In Großbritannien (und in Australien für Verkehrs-Daten, in Kanada in alten Bezugsgrößen, in einigen Karibik-Staaten) gilt die imperiale Gallone mit 4,5461 Liter. Letztere ist 20,09 Prozent größer.

Konsequenz: Jeder MPG-Wert in UK-Imperial ist 20 Prozent höher als derselbe Verbrauch in US-Gallonen. Ein britischer Hersteller, der 50 MPG verspricht, liefert einen Wagen, der in US-MPG nur 41,6 schafft. Wer Hersteller-Datenblätter aus den USA und UK direkt vergleicht, ohne zu konvertieren, landet bei einer Fehlinterpretation um den Faktor 1,2.

Der Konvertierungs-Modus in diesem Rechner löst das in einem Schritt: gib einen Wert in der Einheit deines Datenblatts ein, du siehst sofort die anderen zwei. So lässt sich ein US-EPA-Wert (z.B. 35 MPG) direkt gegen einen britischen WLTP-Eintrag (z.B. 42 MPG-UK) prüfen — beides entspricht 6,72 L pro 100 km.

Wie hängen Verbrauch, Geschwindigkeit und Reifendruck zusammen?

Der größte Hebel zur Verbrauchsreduktion ist die Geschwindigkeit. Der Luftwiderstand wächst quadratisch mit dem Tempo, der Leistungsbedarf zum Überwinden dieses Widerstands kubisch. In Zahlen: Wer auf der Autobahn von 140 auf 120 km/h reduziert, senkt den Luftwiderstand um rund 26 Prozent und den Verbrauch um etwa 15 Prozent. Von 160 auf 120 sind es schon rund 30 Prozent Verbrauchsreduktion — das ist mehr als jeder Hybrid-Aufpreis je liefern kann.

Der zweitgrößte Hebel ist der Reifendruck. Pro 0,5 bar zu niedriger Druck steigt der Rollwiderstand und damit der Verbrauch um etwa 5 Prozent. Wer seine Reifen alle drei Wochen prüft (oder beim Tanken), spart über das Jahr 50 bis 100 Liter bei normaler Fahrleistung. Auch wichtig: warme Reifen, die kurz nach der Fahrt geprüft werden, zeigen 0,1–0,2 bar mehr Druck als kalt — der Sollwert gilt für kalte Reifen, also vor der Fahrt prüfen.

Drittens Dachgepäckträger und Fahrradträger: ein leerer Skiträger kostet 1 bis 2 L pro 100 km. Voll beladen sind es schnell 3 bis 4 L. Wer nur am Wochenende fährt, sollte den Träger zwischen den Touren demontieren.

Viertens Klimaanlage: Bei warmen Temperaturen ist sie fast gratis, weil die Lichtmaschine sowieso läuft. Bei kühlen Außentemperaturen kostet die Heizfunktion nichts (Motor-Restwärme), aber die AC zum Entfeuchten kostet 0,3 bis 0,5 L pro 100 km.

Wie hängen Spritverbrauch und CO2-Ausstoß zusammen?

Die Faustformel: 1 Liter Benzin verbrennt zu rund 2,33 kg CO2. Bei Diesel sind es etwa 2,64 kg, weil Diesel pro Liter mehr Kohlenstoff enthält. Wer also einen Benziner mit 7 L pro 100 km fährt, emittiert 16,3 kg CO2 auf 100 km, oder 163 g pro Kilometer.

Diese Zahl steht auch im Fahrzeugschein unter „CO2 kombiniert” und bestimmt seit 2021 in Deutschland die Höhe der Kfz-Steuer (zusammen mit Hubraum). Höhere CO2-Werte führen zu höheren Steuersätzen — wer den eigenen Wert kennt, kann mit unserem Kfz-Steuer-Rechner (in Vorbereitung) prüfen, wie sich ein Modellwechsel auf die Jahressteuer auswirken würde.

Für einen direkten Klima-Vergleich zwischen Modellen ist die CO2-Zahl pro Kilometer aussagekräftiger als der Spritverbrauch, weil sie Diesel und Benziner direkt vergleichbar macht. Ein Diesel mit 5,5 L pro 100 km emittiert 145 g pro km — etwa gleich viel wie ein Benziner mit 6,2 L pro 100 km.

Wie hilft der Spritkosten-Modus bei der Kauf-Entscheidung?

Der Spritkosten-Modus rechnet die jährliche Tankrechnung aus dem Verbrauch, dem Spritpreis und der Jahresfahrleistung. Das Ergebnis lässt sich gegen Anschaffungspreis-Aufpreise prüfen — der klassische Hybrid-vs-Verbrenner-Vergleich.

Beispiel: Ein Hybrid kostet 2.500 € Aufpreis gegenüber dem Verbrenner-Pendant. Der Hybrid verbraucht 4,5 L pro 100 km, der Verbrenner 6,0. Bei 15.000 km Jahresfahrleistung und 1,80 €/L spart der Hybrid (15.000/100) × 1,5 × 1,80 = 405 € pro Jahr. Amortisationszeit: 2.500 / 405 = 6,2 Jahre.

Bei 30.000 km wäre die Amortisationszeit 3,1 Jahre, bei 5.000 km 18,5 Jahre. Daran sieht man: Hybrid-Modelle rechnen sich vor allem für Vielfahrer.

Der Spritkosten-Modus erlaubt auch internationale Vergleiche. Eingabe in US-MPG mit US-Dollar pro US-Gallone und Meilen pro Jahr gibt die US-Spritrechnung — was für Auswanderer und Auslands-Geschäfts-Reisende wichtig wird. Für Spätentscheidungen rechne in deiner Einheit, vergleiche dann in der anderen.

Was sind realistische Spritverbrauchs-Werte 2026?

Die WLTP-Werte aus den Hersteller-Datenblättern sind 2026 deutlich näher an der Realität als die alten NEFZ-Werte aus den 2000ern, aber immer noch leicht beschönigt. Realistische Erwartungen:

  • Kleinwagen Benziner (VW Polo, Renault Clio, Toyota Yaris): 5,0–6,5 L pro 100 km kombiniert
  • Kompakt Benziner (VW Golf, Ford Focus): 5,5–7,5
  • Kompakt Diesel (Golf TDI): 4,5–6,0
  • Mittelklasse Diesel (Audi A4, BMW 3er): 5,5–7,5
  • SUV kompakt (VW Tiguan, Toyota RAV4): 7,5–9,5
  • SUV gehoben (Audi Q5, BMW X3): 8,0–11,0
  • Vollhybrid Kompakt (Toyota Prius, Honda Insight): 3,8–5,2 (echtes Realbild)
  • Plug-in-Hybrid mit Lade-Routine: 1,5–3,0 (bei häufigem Laden), sonst 6–8
  • Stadt-Diesel Verbrauchsschnitt: addiere 1,0–1,5 zum kombinierten WLTP-Wert
  • Autobahn 140 km/h: addiere 1,0 zum kombinierten WLTP-Wert
  • Winter bei tiefen Temperaturen: addiere 0,5–1,0 zum Jahresschnitt

Wer den eigenen Wagen einordnen will, vergleicht ihn am besten mit der Spritmonitor.de-Datenbank, die über zwei Millionen reale Nutzer-Tankungen modellgenau erfasst — die wertvollste Datenquelle im DACH-Raum für Realverbrauchs-Werte.

Datenschutz und warum dieses Tool ohne Tracker arbeitet

Alle Berechnungen laufen im Browser. Es gibt keinen Server-Round-Trip, kein Cookie für die Berechnung, kein Tracking. Die Einstellungen (Einheit DE/US/UK plus Modus) werden ausschließlich in deinem Browser via localStorage gespeichert — dort, wo deine Bookmarks auch liegen. Wer die Browser-Daten löscht, löscht auch die Einstellungen.

Die Konkurrenz-Spritrechner laden für eine simple Drei-Divisionen-Rechnung Werbescripte von oft 50 bis 80 verschiedenen Trackern, dazu Affiliate-Cookies für Versicherungs- und Auto-Vergleichs-Funnel. Das ist nicht nötig — die Mathematik ist die einer Taschenrechner-App, und genau so verhält sich dieses Tool.

Weiterführende Lektüre zum Thema: Wikipedia: Spritverbrauch von Kraftfahrzeugen, FuelEconomy.gov — Gas Mileage Tips (US-Regierungsseite mit datenbasierten Verbrauchs-Tipps).

Verwandte Tools

  • Stundenlohn-Jahresgehalt-Rechner — passt thematisch, wenn du die Spritkosten als Posten in deine Jahresfinanzierung einrechnen willst. Wer 1.890 € pro Jahr für Sprit ausgibt, will wissen, wie viele Arbeitsstunden brutto das entspricht.

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