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HEALTH-TOOL

Schwangerschaftswoche berechnen — SSW, ET, U-Termine

Wie weit bin ich? Drei Eingaben — letzte Periode, Konzeptionsdatum oder Ultraschall — eine SSW im Format 23+4, Trimester-Anzeige, voraussichtlicher Geburtstermin und U-Termine nach der Geburt.

Standard 28. Bereich 21–45.

Ergebnis

Aktuelle SSW

10+0 SSW

10 Wochen + 0 Tage

Trimester

1. Trimester
2. Trimester
3. Trimester

Voraussichtlicher Geburtstermin

17. Dezember 2026

210 Tage bis zum ET

nach Naegele-Regel (LMP + 280 Tage, zyklusadjustiert)

Vorsorgetermine nach der Geburt (U1–U6)

  • U1 (direkt nach der Geburt)

    17. Dezember 2026

  • U2 (3.–10. Lebenstag)

    20. Dezember 2026 bis 27. Dezember 2026

  • U3 (4.–5. Lebenswoche)

    7. Januar 2027 bis 21. Januar 2027

  • U4 (3.–4. Lebensmonat)

    17. März 2027 bis 16. April 2027

  • U5 (6.–7. Lebensmonat)

    15. Juni 2027 bis 15. Juli 2027

  • U6 (10.–12. Lebensmonat)

    13. Oktober 2027 bis 12. Dezember 2027

Die genauen Termine vereinbart die Kinderarztpraxis. Fenster nach G-BA Kinder-Richtlinie.

Diese Berechnung ist eine unverbindliche Schätzung. Sie ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Schwangerschaftsfragen wende dich an deine Frauenärztin oder Hebamme.

So funktioniert es

  1. 01

    Text oder Code einfügen

    Füge deinen Inhalt in das Eingabefeld ein oder tippe direkt.

  2. 02

    Automatische Verarbeitung

    Das Tool verarbeitet den Inhalt sofort und zeigt das Ergebnis.

  3. 03

    Ergebnis kopieren

    Kopiere das Ergebnis mit einem Klick in die Zwischenablage.

Datenschutz

Alle Berechnungen laufen direkt in deinem Browser. Keine Daten werden auf Server übertragen.

Drei Eingabewege, weil Frauen die Schwangerschaft unterschiedlich verankern — das Datum der letzten Periode, ein Konzeptionsdatum (z.B. nach IVF) oder ein Ultraschall-Befund mit gemessenem Gestationsalter. Aus jedem Anker leitet der Rechner die SSW im W+D-Format ab (z.B. 23+4), das Trimester nach ACOG, den Geburtstermin nach der Naegele-Regel (zyklusadjustiert) und die Vorsorge-Fenster U1 bis U6 nach G-BA. Alles passiert lokal im Browser.

01 — Anleitung

Wie benutzt du dieses Tool?

  1. Berechnungs-Methode wählen — „Letzte Periode“ (häufigster Fall), „Konzeption“ (z.B. nach IVF bekannter Termin) oder „Ultraschall“ (wenn die Frauenärztin SSW + Tage gemessen hat).
  2. Das passende Datum eingeben. Bei „Letzte Periode“ ist es der ERSTE Tag der letzten Menstruation, nicht das Ende.
  3. Optional die Zykluslänge in Tagen anpassen (Standard 28). Bei langen Zyklen, PCOS oder kürzeren Zyklen verschiebt sich der ET entsprechend.
  4. Aktuelle SSW im W+D-Format, Trimester-Markierung und Geburtstermin erscheinen sofort.
  5. Die U-Termine-Liste zeigt die Vorsorge-Fenster U1 bis U6 anchored am Geburtstermin — die genauen Termine vereinbart später die Kinderarztpraxis.

Was macht der SSW-Rechner?

Drei Rechner in einem Werkzeug: aktuelle Schwangerschaftswoche, voraussichtlicher Geburtstermin und U-Vorsorge-Fenster nach der Geburt. Die SSW wird im klinischen Format W+D ausgegeben (z.B. 23+4 für 23 vollständige Wochen plus 4 Tage). Das Trimester ergibt sich aus der SSW nach den Grenzen des American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG): T1 = Woche 1–13, T2 = 14–27, T3 = 28 bis Geburt. Der Geburtstermin (ET) wird per Naegele-Regel berechnet: erster Tag der letzten Periode (LMP) plus 280 Tage, justiert um die Abweichung der Zykluslänge von 28 Tagen.

Drei Eingabewege sind unterstützt, weil Frauen ihren Schwangerschaftsanker unterschiedlich kennen: Manche merken sich das LMP-Datum klar, andere wissen nach einer In-vitro-Fertilisation den exakten Konzeptionstermin, wieder andere bekommen beim ersten Ultraschall ein gemessenes Gestationsalter mitgeteilt. Der Rechner konvertiert jeden dieser Anker intern zur LMP und arbeitet von dort aus weiter — so bekommen alle drei Eingabewege exakt gleiche Ausgaben.

Wie funktioniert die Schwangerschaftswochen-Zählung?

In der Geburtshilfe zählt man Wochen ab dem ersten Tag der letzten Menstruation, nicht ab der Empfängnis. Diese „menstruale Datierung” hat zwei Gründe: Erstens ist das LMP-Datum für die Frau gut erinnerbar, der Befruchtungstag dagegen oft unbekannt. Zweitens ist die Standardisierung wichtig — eine SSW-Angabe ist nur dann zwischen Praxen, Kliniken und Ländern vergleichbar, wenn alle dieselbe Bezugslinie benutzen. Die WHO und die ACOG haben sich auf die LMP-basierte Zählung geeinigt; sie wird in praktisch jedem Mutterpass und in jeder Schwangerschafts-Software weltweit verwendet.

Konkret: Ist heute der 70. Tag seit LMP, lautet die SSW 10+0 (= 10 vollständige Wochen, 0 Tage Rest). Ist heute der 88. Tag, lautet sie 12+4. Das +-Zeichen ist also ein Trenner, kein arithmetisches Plus. Klinische Software wie Astraia, Eviewer oder die Mutterpass-Standardisierung verwendet exakt dieses Format.

Die Befruchtung selbst findet rund zwei Wochen nach dem LMP statt — bei einem 28-Tage-Zyklus typischerweise am 14. Tag, dem Ovulationstag. SSW 4 entspricht daher ungefähr „2 Wochen nach Befruchtung”, SSW 6 entspricht „4 Wochen nach Befruchtung” und so weiter. Diese Diskrepanz verwirrt viele Erstgebärende — ein Wert wie „SSW 8” fühlt sich an wie acht Wochen Embryo-Existenz, ist aber tatsächlich nur etwa sechs Wochen.

Wie funktioniert die Naegele-Regel?

Franz Karl Naegele veröffentlichte 1812 in Heidelberg die heute nach ihm benannte Geburtstermin-Schätzung: nimm den ersten Tag der letzten Menstruation, ziehe drei Monate ab und addiere ein Jahr plus sieben Tage. Modern formuliert: ET = LMP + 280 Tage. 280 Tage entsprechen 40 Wochen oder rund 9 Monaten plus 7 Tagen — der internationale Standard für „durchschnittliche menschliche Tragzeit ab LMP”.

Diese Regel hat zwei Annahmen: Erstens einen regelmäßigen Zyklus von 28 Tagen, zweitens eine Ovulation am 14. Zyklustag. Beide Annahmen treffen auf rund die Hälfte aller Frauen NICHT exakt zu. Bei längeren Zyklen ovuliert man später (35-Tage-Zyklus: Ovulation um Tag 21), bei kürzeren Zyklen früher. Der Rechner korrigiert das automatisch — gib einfach deine durchschnittliche Zykluslänge ein, und der ET verschiebt sich um die Differenz nach vorn oder nach hinten.

Wichtig: Die Naegele-Regel liefert einen Termin, keine Vorhersage. Statistisch werden nur rund 5 % aller Babys exakt am ET geboren. Der „normale” Geburtsbereich liegt zwischen SSW 37+0 und 41+6 — alles davor heißt Frühgeburt, alles danach heißt Übertragung. Eine Cochrane-Übersichtsarbeit aus 2022 hat gezeigt, dass die mediane Geburtswoche bei Erstgebärenden bei rund 40+5 liegt, bei Mehrgebärenden bei 40+3. Der ET ist also realistisch eher ein „Erwartungswert in der Verteilung” als ein präziser Datum.

Wann ist der frühe Ultraschall genauer als die LMP-Rechnung?

Wenn die LMP unsicher oder der Zyklus unregelmäßig ist, schlägt der frühe Ultraschall die LMP-basierte Datierung. Der entscheidende Vorteil: zwischen SSW 8 und 13 wachsen Embryonen sehr einheitlich, die Streuung im Scheitel-Steiß-Längen-Messwert (CRL, Crown-Rump-Length) ist gering. Eine Messung in dieser Phase erreicht eine SSW-Genauigkeit von ±5 Tagen. Im zweiten Trimester wird die Messung unschärfer (±10 bis 14 Tage), im dritten Trimester sogar ±21 Tage, weil große Föten viel stärker individuell wachsen.

Die ACOG empfiehlt seit dem Committee Opinion 700 (2017): Wenn der LMP-basierte ET um mehr als 7 Tage vom Ultraschall-ET im ersten Trimester abweicht, wird der Ultraschall-ET zur neuen Referenz. Diese „Re-Datierung” ist medizinisch wichtig — ein zu hoch angesetzter ET kann unnötige Einleitungen wegen vermeintlicher Übertragung auslösen, ein zu niedrig angesetzter führt zu früh diagnostizierten Wachstumsverzögerungen.

Der Rechner unterstützt den Ultraschall-Modus genau aus diesem Grund: gib das Scan-Datum und die gemessene SSW (Wochen + Tage) ein, und er rechnet rückwärts zur LMP — dann vorwärts auf den ET und die heutige SSW.

Welche Trimester-Grenzen sind die richtigen?

International gibt es zwei Konventionen:

  • ACOG/USA-Standard (in diesem Tool verwendet): T1 = SSW 1–13, T2 = 14–27, T3 = 28+. Diese Grenzen sind die häufigste Konvention in moderner geburtshilflicher Software.
  • Klassische deutschsprachige Variante: T1 = SSW 1–12, T2 = 13–28, T3 = 29+. Ältere Lehrbücher und einige deutsche Mutterpass-Versionen verwenden noch diese Aufteilung.

Beide Varianten sind „richtig” — sie unterscheiden sich um eine Woche an den Grenzen. Praktisch wichtig sind die Trimester nicht für eine starre Klassifikation, sondern als grobe Phaseneinteilung mit unterschiedlichen Risiken und Themen: T1 ist die Phase höchsten Fehlgeburts-Risikos und der Organogenese, T2 ist die ruhigste und meist energiereichste Phase, T3 wird körperlich anstrengend mit Geburtsvorbereitung als Hauptthema. Wer einen Mutterpass nach deutschem System nutzt, wird in der Praxis selten einen Konflikt zwischen den beiden Konventionen erleben — der Unterschied von einer Woche ist klinisch nicht relevant.

Was sind die U-Untersuchungen?

Die U-Untersuchungen sind die in Deutschland gesetzlich definierten Kinder-Vorsorgetermine. Die Inhalte stehen in der „Kinder-Richtlinie” des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) — dem höchsten Gremium der gesetzlichen Krankenversicherung. Jede U-Stufe hat einen festen Inhalt und ein gesetzlich definiertes Zeitfenster. Die Krankenkasse zahlt die Untersuchungen vollständig, wenn sie INNERHALB dieses Fensters durchgeführt werden — bei Überschreitung kann das Kostenrisiko an die Eltern zurückfallen.

  • U1 direkt nach der Geburt: APGAR-Score, U1-Krankheits-Screening, Vitalzeichen.
  • U2 3. bis 10. Lebenstag: körperliche Untersuchung, Reflexe, Stoffwechsel-Screening (PKU u.a.).
  • U3 4. bis 5. Lebenswoche: erste richtige Kontroll-Visite, Gewicht/Länge/Kopfumfang, Bauchultraschall.
  • U4 3. bis 4. Lebensmonat: erste Impftermin-Empfehlungen, motorische Entwicklung.
  • U5 6. bis 7. Lebensmonat: Sehtest, Hörtest, Fein- und Grobmotorik.
  • U6 10. bis 12. Lebensmonat: erstes Wort-Verständnis, Stehen/Laufen, soziale Bindung.

Der Rechner zeigt die U-Termine als Fenster, nicht als feste Daten — die Kinderarztpraxis vereinbart den exakten Termin nach Geburt. Die Anker-Berechnung dient zur Vorausplanung (z.B. Elternzeit-Block, Urlaubs-Anträge der Großeltern, Krippen-Anmeldung) lange vor der eigentlichen Geburt.

Welche Faktoren beeinflussen die Geburtswoche am stärksten?

Die größten Einflussfaktoren auf die tatsächliche Geburtswoche sind statistisch sehr robust:

  1. Parität (wievielte Schwangerschaft): Erstgebärende gebären im Median rund 2 Tage später als Mehrgebärende.
  2. Mehrlingsschwangerschaft: Zwillinge gebären im Median bei SSW 36+0, Drillinge bei SSW 32+0, Vierlinge bei SSW 30+0.
  3. Familiäre Vorgeschichte: Wenn die Mutter selbst nach der 41. Woche geboren wurde, ist auch das Kind 2,1× häufiger Spätankömmling (Cohort-Daten aus Norwegen, ~50.000 Geburten).
  4. Ethnische Herkunft: Studien zeigen leichte Unterschiede in der medianen Schwangerschaftsdauer — ostasiatische Frauen ~3 Tage früher als nordeuropäische, schwarze Frauen ~5 Tage früher.
  5. Maternale Adipositas: BMI > 30 verlängert die mediane Schwangerschaftsdauer um rund 1–2 Tage und erhöht das Übertragungsrisiko.

Diese Faktoren sind individuell klein — die statistische Streuung selbst innerhalb einer Untergruppe ist immer noch viel größer als die Untergruppen-Mittelwerte. Der Geburtstermin bleibt eine Schätzung mit ±2 Wochen 1-Sigma-Bereich.

Wie behandle ich Frühschwangerschaft und Wartezeit auf die Bestätigung?

Bis zur ersten ärztlich bestätigten SSW (typischerweise um SSW 6–8 mit Ultraschall-Herzschlag-Detektion) ist die SSW-Rechnung rein eine LMP-Hochrechnung — sie sagt NICHT, ob die Schwangerschaft intakt ist, ob der Embryo am erwarteten Ort sitzt (intrauterin vs. extrauterin) oder ob bereits ein Herzschlag nachweisbar wäre. Ein positiver Schwangerschaftstest reicht für die rechnerische SSW; für die klinische Bestätigung braucht es den frühen Ultraschall.

In dieser Phase ist die Naegele-Schätzung der einzige Anker. Frauen mit unregelmäßigem Zyklus liegen oft beim ersten Ultraschall 1–2 Wochen anders als ihr LMP-Ergebnis vorhergesagt hätte — das ist normal und führt zur „Re-Datierung”. Praktisch heißt das: notiere dir die Werte aus diesem Rechner, lass sie aber beim ersten Ultraschall durch die Frauenärztin korrigieren, falls die Embryo-Größe abweicht.

Welche Methodik nutzt dieser Rechner?

Der Rechner kombiniert vier Standardquellen zu einer konsistenten Schätzung:

  1. Naegele-Regel (1812): Geburtstermin = LMP + 280 Tage, zyklusadjustiert.
  2. ACOG Committee Opinion 700 (2017): Trimester-Grenzen 1/14/28, frühe Ultraschall-Re-Datierung bei mehr als 7 Tagen Diskrepanz.
  3. G-BA Kinder-Richtlinie §4: U1–U6-Fenster relativ zum Geburtstermin.
  4. Pure Date-Math: alle Berechnungen laufen lokal in JavaScript ohne Netzwerk-Calls; die UTC-Mitternacht wird als stabile Tageseinheit verwendet, um Zeitzonen-Verschiebungen am Tageswechsel zu vermeiden.

Die Berechnung selbst hat keine Server-Komponente. Datum-Eingabe → SSW-Berechnung → Anzeige passiert komplett im Browser. Es werden keine Cookies gesetzt, keine Drittanbieter-Pixel geladen, keine Analytics-Events gefeuert. Ein echter Privacy-First-Ansatz, kein Marketing-Theater.

Wie steht der Rechner zu Tracking-Cookies und Datenschutz?

Schwangerschafts-Webseiten und -Apps sind ein klassisches Beispiel für massive Tracking-Praxis. Eine Studie aus 2022 hat über 200 große englischsprachige Pregnancy-Tracker analysiert und in mehr als 80 % davon Drittanbieter-Tracker für Werbenetze gefunden — oft schon vor jeder bewussten Einwilligung. Aus naheliegenden Gründen: Schwangere sind eine kaufkräftige Demographie mit klar definiertem Bedarfsprofil über 9+ Monate. Werbenetze betreiben deshalb gezielt „Pregnancy Audiences” für Marken in den Bereichen Babynahrung, Kinderausstattung, Erstausstattung, Versicherung und Vorsorge-Produkte.

Dieser Rechner geht den gegenteiligen Weg: Es gibt keine Cookies, keine Pixel, keine Drittanbieter, keine Analytics-Events. Die Eingabe-Felder leiten ihre Werte ausschließlich an die JavaScript-Berechnung weiter, die Ergebnis-Anzeige rendert lokal im DOM, und nichts davon verlässt deinen Browser-Tab. Schließe ihn — keine Spur bleibt zurück. Wenn die Werbung im Tool-Bereich später (Phase 2) kommt, wird sie kontext-basiert sein, nicht audience-basiert: ein Banner, das zur Tool-Kategorie passt, ohne jemals den persönlichen Schwangerschafts-Zustand zu kennen oder weiterzugeben.

Welche Geburts-Vorbereitungs-Themen gehören in welche Phase?

Eine grobe Zeitachse als Planungs-Hilfe, ohne die individuelle Geburtsplanung der Frauenärztin oder Hebamme zu ersetzen:

  • SSW 6–10 (Frühphase T1): Erster Termin bei der Frauenärztin, Mutterpass anlegen, Folsäure und Jod prüfen, ggf. Pränataldiagnostik-Beratungstermine vorab informieren.
  • SSW 11–13 (Ende T1): Erst-Trimester-Screening mit Nackenfaltenmessung und Blutuntersuchung (NIPT als Option), wenn gewünscht. Verkündung im engeren Familienkreis viele Frauen ab SSW 12.
  • SSW 14–20 (Frühes T2): Mutterschutz-Anzeige beim Arbeitgeber, Krankenversicherung-Klärung (gesetzlich/privat), Hebammen-Suche starten — in Ballungsräumen mit Vorlauf von 4–6 Monaten.
  • SSW 20–24 (Mitte T2): Großer Organscreening-Ultraschall („Feindiagnostik”), Geschlecht meist verlässlich erkennbar. Kindersitz-Recherche, Krippen-Anmeldung in vielen Städten Pflicht-Termin.
  • SSW 25–30 (Spätes T2 / Frühes T3): Geburtsklinik anschauen / Geburtshaus besuchen, Geburtsvorbereitungskurs anmelden (idealerweise 8 Wochen vor ET startend), Erstausstattung beschaffen.
  • SSW 30–36 (Mitte T3): Geburtsvorbereitungskurs absolvieren, Klinik-Tasche packen, Elterngeld-Antrag vorbereiten, Geburtsplan mit Hebamme/Frauenärztin diskutieren.
  • SSW 36–40 (Spätes T3): Wöchentliche Kontroll-Termine, CTG-Untersuchungen, Vorboten-Wehen einordnen.
  • SSW 40–42 (Endphase): Engmaschige Überwachung, ab SSW 41+ regelmäßige Frauenarzt-Termine, Diskussion zur Geburtseinleitung.

Diese Zeitachse ist ein grobes Raster — individuelle Vorgeschichte, Risikofaktoren oder Beruf können einzelne Phasen verschieben.

Was sagt der Rechner NICHT?

Der Rechner ist ein Datums-Werkzeug, keine medizinische Diagnostik. Er sagt NICHT, ob die Schwangerschaft intakt ist, ob das Risiko für Komplikationen erhöht ist oder ob besondere Vorsorge-Maßnahmen nötig sind. Diese Berechnung ist eine unverbindliche Schätzung. Sie ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Schwangerschaftsfragen — Beschwerden, ungeklärten Schmerzen, Blutungen, Bewegungsabnahme im T3, vermeintlicher Übertragung — wende dich an deine Frauenärztin oder Hebamme. Die SSW-Angabe ist eine Orientierung für Termin-Planung und Schwangerschafts-Kontext, nicht eine klinische Entscheidung.

Insbesondere keine Empfehlungen zu Medikamenten, Pränataldiagnostik, Ernährungsergänzungen oder körperlichen Aktivitäten werden hier gegeben. Solche Themen gehören in das persönliche Gespräch mit deiner Frauenärztin oder einer qualifizierten Hebamme, die deine Geschichte, deine Befunde und deine individuelle Situation kennt.

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