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Läuft lokal · kein Upload

PNG komprimieren

Wähl verlustfrei oder verlustbehaftet, sieh den Unterschied, lade die kleinere Datei — Transparenz bleibt.

Pure Browser-Verarbeitung. Kein Server, kein Upload, kein Tracking — überprüfbar im Netzwerk-Tab.

PNG-Dateien hier ablegen

Bis zu 50 MB pro Datei. Kein Upload, kein Konto.

PNG

Wir übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit oder Richtigkeit der Ergebnisse.

So funktioniert es

  1. 01

    Dateien laden

    Drag & Drop oder Datei-Browser. Bis ~30 PNGs pro Durchgang; weiche Transparenz wird automatisch erkannt.

  2. 02

    Modus & Qualität

    Verlustfrei für Screenshots und UI; verlustbehaftet für Illustrationen. Slider 1–100 nur im verlustbehafteten Modus.

  3. 03

    Vergleichen & laden

    A/B-Schieberegler zeigt Original vs. komprimiert, Click-to-Zoom in Detail-Regionen. Einzeldownload oder ZIP.

Datenschutz

Pure-Client-Kompression. Kein Server, kein Upload, kein Tracking — überprüfbar im Netzwerk-Tab der Entwickler-Tools.

Ein 2-MB-Screenshot wird zu einer 400-KB-Datei mit identischen Pixeln, oder ein 4-MB-Illustration-PNG zu 800 KB mit reduzierter Farbpalette — beides ohne Upload. Der Modus-Toggle entscheidet, ob du Transparenz und Pixel-Treue erhältst (verlustfrei) oder Datei-Größe maximierst (verlustbehaftet). Ein A/B-Vergleich macht den Unterschied vor dem Download sichtbar.

01 — Anleitung

Wie benutzt du dieses Tool?

  1. Eine oder mehrere PNG-Dateien per Drag & Drop ablegen oder über den Datei-Browser laden.
  2. Modus wählen — verlustfrei (bit-identische Pixel) oder verlustbehaftet (reduzierte Palette).
  3. Im verlustbehafteten Modus die Qualität 1–100 setzen; verlustfrei ignoriert den Slider.
  4. Per-Datei-Override aktivieren, wenn einzelne Bilder andere Einstellungen brauchen.
  5. „Komprimieren“ klicken, das A/B-Bild prüfen und einzeln oder als ZIP herunterladen.

Wie funktioniert die PNG-Kompression im Browser?

PNG ist ein verlustfreies Bildformat: jedes Pixel wird exakt gespeichert, die Datei-Größe entsteht aus drei Schichten — Filter (wie wird die Pixelzeile vorhersagbar gemacht), DEFLATE-Kompression (Zip-ähnliche Reduktion redundanter Bytes) und der Chunk-Struktur (Pflicht-Chunks wie IHDR/IDAT/IEND plus optionale Ancillary-Chunks für Metadaten). Wer eine PNG verkleinert, hat zwei Hebel: bessere Filter/DEFLATE-Wahl (verlustfrei) oder weniger Farben (verlustbehaftet).

Das Tool nutzt zwei spezialisierte Encoder, beide als WebAssembly im Browser-Tab:

PNG (1–50 MB)

[1] Alpha-Scan → opaque / binary / semi-transparent

[2a] verlustfrei: OxiPNG-Optimizer (Level 2) — bit-identische Pixel
[2b] verlustbehaftet: Palette-Quantisierung — 8 bis 256 Farben

[3] Strip-Metadata (tEXt, iTXt, zTXt, eXIf, tIME)

[4] A/B-Slider + Per-File-Stats

ZIP oder einzelne Dateien

Wenn der WASM-Pfad in deinem Browser nicht initialisiert, fällt das Tool still auf die Canvas-API zurück — kleiner als das Original, aber ohne den vollen Optimizer-Gewinn.

Wann verlustfrei, wann verlustbehaftet?

Verlustfrei wählen, wenn die Pixel exakt sein müssen:

  • Screenshots mit Schrift, UI-Mockups, Code-Snippets in Bild-Form
  • Pixel-Art, Icons, Logos mit harten Kanten
  • Diagramme, Charts, technische Zeichnungen
  • alles, was später vielleicht noch nachbearbeitet wird

Verlustfrei liefert typisch 20–40 % Reduktion. Bei modernen Smartphone-Screenshots (PNG mit minimaler Kompression aus der Source) bis zu 50 %.

Verlustbehaftet wählen, wenn Datei-Größe wichtiger ist als Pixel-Treue:

  • dekorative Illustrationen mit weichen Verläufen
  • Foto-Material, das aus historischen Gründen als PNG vorliegt (besser nochmal: JPEG erwägen)
  • 3D-Renderings für Web-Auslieferung
  • Hintergrundbilder, bei denen Posterisierung in glatten Bereichen akzeptabel ist

Verlustbehaftet liefert typisch 60–80 % Reduktion. Quality 80 ist der Sweet-Spot für die meisten Illustrationen; unter Quality 50 wird die Palette so klein, dass Banding sichtbar wird.

Was zeigt die Alpha-Channel-Diagnostik?

Bevor du komprimierst, scannt das Tool den Alpha-Kanal jeder Datei und klassifiziert ihn in eine von drei Kategorien:

  • Vollflächig deckend (opaque): alle Pixel haben Alpha 255. PNG ist hier oft Overkill — wir zeigen einen Hinweis-Link zum JPG-Kompressor, der für deckende Bilder typischerweise deutlich kleinere Dateien liefert.
  • Binäre Transparenz (binary): nur Alpha 0 oder 255, kein Zwischenwert. Klassisch bei Icons mit harten Kanten oder Sprite-Sheets. Beide Modi funktionieren hier ohne sichtbare Artefakte.
  • Weiche Transparenz (semi-transparent X %): Zwischenwerte vorhanden, X % der Pixel sind semi-transparent. Klassisch bei Schatten, glühenden Effekten, Anti-Aliased-Kanten. Verlustfrei behält jeden Wert exakt; verlustbehaftet kann hier die Alpha-Werte minimal runden — wir blenden eine Warnung ein.

Die Diagnostik läuft direkt nach dem Drag & Drop, ohne dass du komprimieren musst. Sie hilft bei der Modus-Wahl und ist die Grundlage für den Cross-Link zum JPG-Kompressor.

Was der A/B-Schieberegler zeigt

Der A/B-Vergleich legt Original und komprimierte Version übereinander und blendet sie über einen vertikalen Trennstrich, den du mit Maus oder Tastatur verschiebst. Bei PNG werden Artefakte besonders an folgenden Stellen sichtbar:

  • Glatte Verläufe: Im verlustbehafteten Modus erscheint hier Posterisierung — Streifen aus diskreten Farb-Stufen statt eines weichen Gradienten.
  • Dünne Linien und Schrift: Bei sehr aggressiver Quality können dünne Anti-Aliased-Kanten brechen.
  • Schatten und Glühen: Semi-transparente Bereiche werden bei verlustbehafteter Quantisierung gelegentlich kantiger.

Klick irgendwo ins Bild, um in die Region zu zoomen — beide Seiten zoomen synchron, sodass der Vergleich präzise bleibt. „Zoom zurücksetzen“ bringt dich zur Übersicht. Bei deckenden PNGs zeigt der A/B-Vergleich auch direkt, ob JPEG visuell ausreichen würde — der Vergleich zwischen PNG-lossless und PNG-lossy macht den Unterschied schnell sichtbar.

Metadaten in PNG — was wird entfernt?

PNG-Dateien tragen oft mehr Metadaten als sichtbar. Übliche Quellen:

  • tEXt/iTXt/zTXt: Textfelder mit Autor, Software-Name, Kommentaren. Photoshop, Affinity, GIMP setzen hier oft den Programm-Namen und Erstellungs-Datum ein.
  • eXIf: EXIF-Block mit Kamera-Marke, GPS-Koordinaten, Aufnahmezeit. Selten in PNG, aber bei iPhone-Screenshots vorhanden.
  • tIME: Modifikationsdatum als 7-Byte-Zeitstempel.

Das Strip-Metadata-Toggle (standardmäßig aktiv) entfernt diese Chunks und reduziert die Datei-Größe leicht zusätzlich. Wichtig: das ICC-Farbprofil, der sRGB-Marker, die Gamma- und Chromaticity-Werte und die Pixel-Density bleiben erhalten — sonst kippt die Farb-Darstellung oder das Bild wird in fremder Größe gerendert.

Für eine separate, feinkörnige Metadaten-Entfernung (per-Feld-Auswahl, Vorschau-Scan) nutze unser dediziertes Metadaten-Entfernen-Tool — das funktioniert ergänzend zur Kompression.

Datenschutz — alles bleibt im Browser-Tab

Viele kostenlose Online-Tools für dasselbe Problem laden deine Bilder auf ihre Server, versprechen 24-Stunden-Löschung und löschen meistens auch. Das Problem ist nicht die Löschung, sondern der Upload: Wer den Server betreibt, sieht die Bilder. Personalausweis-Scans, Screenshots mit Passwort-Eingaben, interne Mockups — alles geht durch fremde Hände, wenn auch nur kurz.

Hier passiert nichts davon. Sobald die Seite geladen ist, läuft die gesamte Verarbeitung über Web-Standards (Canvas API, WebAssembly) im Browser-Tab. Du kannst das im Netzwerk-Panel der Entwickler-Tools verifizieren: während der Kompression geht keine Bilddatei nach draußen. Auch keine Telemetrie, keine Klick-Analyse, keine Cookies.

Welche bewussten Lücken hat dieses Tool?

Wir bauen einen PNG-Kompressor, kein Bild-Allzweckwerkzeug. Was bewusst nicht enthalten ist:

  • WebP/AVIF-Export: Wären ein anderes Tool (png-zu-webp, png-zu-avif existieren). Diese Seite hält den Scope auf PNG → PNG.
  • Server-API: Bricht das Pure-Client-Versprechen — kein Hebel zur Diskussion.
  • 50+-File-Stresstest: Soft-Cap bei 30 Dateien mit Warnung. Sehr große Batches brauchen einen Server-Workflow, den wir bewusst nicht haben.
  • Per-Pixel-Custom-Filter: Kein Sharpening, kein Posterize-mit-Slider, kein Dithering-Picker. Dafür gibt es Bildbearbeitungs-Programme.
  • Color-Profile-Konvertierung sRGB ↔ P3: Komplex, fehleranfällig, hier nicht enthalten. Wir behalten das vorhandene Profil und konvertieren nicht zwischen Farbräumen.
  • Resize beim Komprimieren: Eigenes Tool Bild Größe ändern. Wer beides braucht, läuft sequenziell durch beide Werkzeuge.

Das Tool macht eine Sache gut und sagt klar, wo seine Grenze ist.

Welche Bild-Tools sind verwandt?

Weitere Werkzeuge aus dem kittokit-Ökosystem, die zu PNG-Workflows passen:

  • JPG komprimieren — wenn dein Bild deckend ist und JPEG visuell ausreicht, ist die JPG-Variante deutlich kleiner.
  • Metadaten entfernen — feinkörnige Per-Feld-Auswahl für JPG, PNG, WebP und PDF.
  • Bildformat konvertieren — PNG zu WebP oder AVIF konvertieren, beides bei vergleichbarer Quality kleiner als PNG.

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